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Tödliche Hundeattacke in Naarn: Haft in Geldstrafe umgewandelt

Online Redaktion, 23.05.2024 15:15

LINZ/NAARN. Der Fall der Joggerin, die in Naarn von Hunden totgebissen wurde, sorgte landesweit für Aufsehen. Eine Novellierung des Hundehaltegesetzes ist die Folge, die Hundehalterin wurde wegen grob fahrlässiger Tötung zu 15 Monaten Haft, davon fünf unbedingt verurteilt. Nun wurde der unbedingte Teil der Haftstrafe nachträglich in eine Geldstrafe umgewandelt.

Jene Hundehalterin, deren Hunde eine Frau in Naarn totgebissen haben, wurde zu einer Haftstrafe von 15 Monaten, davon fünf unbedingt, rechtskräftig verurteilt. Dieser Teil der Strafe wurde nun in eine Geldstrafe umgewandelt. (Foto: Fotokerschi/Kerschbaummayr)
Jene Hundehalterin, deren Hunde eine Frau in Naarn totgebissen haben, wurde zu einer Haftstrafe von 15 Monaten, davon fünf unbedingt, rechtskräftig verurteilt. Dieser Teil der Strafe wurde nun in eine Geldstrafe umgewandelt. (Foto: Fotokerschi/Kerschbaummayr)

Wie die OÖN am Donnerstag (23.05) berichten, erhielt die Hundehalterin eine nachträgliche Strafmilderung. Sie muss also nicht in Haft, sondern 1800 Euro Strafe zahlen. Die 40.000 Euro Teilschmerzensgeld an den Witwer und den Sohn des Opfers hat die Frau laut ORF bereits bezahlt, auch die Bewährungsstrafe bleibt aufrecht.

Wenn nachträglich Umstände eintreten oder bekannt werden, die zu einer milderen Bemessung der Strafe geführt hätten, muss das zuständige Gericht die Strafe angemessen mildern, so steht es im österreichischen Strafgesetzbuch. Die Tagessätze (in diesem Fall 300 Tagessätze zu je sechs Euro) richten sich unter anderem nach den wirtschaftlichen Verhältnissen der Person, die zu einer Geldstrafe verurteilt wird.


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