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Online Redaktion, 11.10.2024 09:44

PERG. Im „Monat der Wiederbelebung“ üben HLW-Schülerer aller Klassen, im Rahmen der Jugendrotkreuz-Initiative „Schüler retten Leben“, gezielt Wiederbelebungsmaßnahmen. 

Schülerinnen der 4BHL (Foto: HLW Perg)
Schülerinnen der 4BHL (Foto: HLW Perg)

Ob Fachschüler oder Maturanten, sie trainieren in unterschiedlichsten Fächern, Herzdruckmassagen durchzuführen. „Nur mit einem solch gezielten und wiederholten Training im Laufe der schulischen Ausbildung wird die Anzahl der ErsthelferInnen steigen, die bereit sind, die Reanimation zu starten und damit Leben zu retten“, sagt die Jugendrotkreuz-Koordinatorin der HLW Perg, Christine Ortmayer.

Niedrige Ersthelferquote in Österreich

Statistisch erleidet in Österreich alle 45 Minuten jemand einen Herzstillstand. Bislang ist allerdings die Quote der Ersthelfer im Vergleich zu anderen Ländern wie beispielsweise Skandinavien niedrig (Österreich 10-20 Prozent, Skandinavien 40-70 Prozent). Würden Laien im Notfall sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen beginnen, könnten Schätzungen zufolge in Österreich jährlich mehr als 1000 Leben gerettet werden.

Helfen kann jeder

„Es gibt nur eine einzige Sache, die falsch gemacht werden kann, und das ist, nichts zu tun. Helfen kann jeder. Man muss sich nur trauen“, sagt das Team der HLW Perg. Die Schüler der HLW Perg trainieren noch bis zum „Internationalen Tag der Wiederbelebung“ am 16. Oktober.


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