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LANGENSTEIN. Großen Einsatz zeigen freiwillige Helfer seit Wochen bei einer Schwerpunkt-Aktion zur Sanierung der Ruine Spilberg. Tagtäglich wird von morgens bis abends gewerkt, um die alte Bausubstanz für die Nachwelt zu erhalten.

Jede helfende Hand wird gebraucht. (Foto: Gerlinde Riegler-Aspelmayr)
  1 / 6   Jede helfende Hand wird gebraucht. (Foto: Gerlinde Riegler-Aspelmayr)

Arbeit macht so eine Burgruine freilich das ganze Jahr über. Der Rasen muss gemäht, die wuchernden Sträucher geschnitten und viele kleine Ausbesserungs- und Maurerarbeiten müssen regelmäßig durchgeführt werden. All dies übernehmen im Stillen die vielen freiwilligen Helfer des Vereins „Freunde der Ruine Spilberg“. Für größere Sanierungen sind aber Schwerpunkt-Aktionen nötig.

Genau so ein Großeinsatz findet derzeit auf der Burg, die gerne von Schulklassen der gesamten Region besucht wird, statt. Konkret geht es um Sicherungsarbeiten am Mauerwerk des im 12. Jahrhundert errichteten historischen Juwels. Im Sommer hatte der Verein dafür einen Aufruf unter dem Motto „Jede helfende Hand wird gebraucht“ gestartet. Erfreulicherweise meldeten sich viele Menschen, sodass die dringend nötigen Arbeiten nun zügig umgesetzt werden können.

Kulturelles Erbe wird bewahrt

Auch Grundbesitzer Andreas Krassay, dessen Familie 2013 das Areal an die „Freunde der Ruine Spilberg“ verpachtet hatte, ließ es sich nicht nehmen, selbst an der Mischmaschine zu stehen und mit anzupacken. „Die Burgruine gehört zum kulturellen Erbe der gesamten Region. Dank der vielen ehrenamtlichen Helfer kann dieses Erbe für die Nachwelt erhalten werden“, so Krassay.


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