Sonnenuhren und Gartenkugeln aus Ton – Kreatives Arbeiten mit Nikola Jakadofsky
RECHBERG/KEFERMARKT. Mit den eigenen Händen aus Ton etwas Bleibendes zu schaffen, dafür lebt Nikola Jakadofsky, freischaffende Keramikerin aus Rechberg. Bei den Kreativ-Werk-Tagen auf Schloss Weinberg in Kefermarkt legen die Teilnehmer in Jakadofskys Kurs „Sonnenuhren und Gartenkugeln aus Ton“ von der ersten Idee bis zum fertigen Objekt selbst Hand an.
Nikola Jakadofsky hat an der Hochschule für Gestaltung in Linz Keramik studiert, und arbeitet mit ihrem Lebensgefährten Willi Katteneder, einem Bildhauer, im eigenen Atelier auf einem Bauernhof in Rechberg. Dort fertigt die Künstlerin nicht nur Baukeramik an, sondern auch Unikate aus Terrakotta wie Pflanzengefäße, Lichtkugeln, Brotdosen, Haustafeln, Windlichter, gebrannte Bilder und vieles andere mehr.
Sonnenuhren und Gartenkugeln aus Ton selbst herstellen
Bei den Kreativ-Werk-Tagen auf Schloss Weinberg, von 28. bis 29. März, stellen die Kursteilnehmer unter der Anleitung und mit der Unterstützung von Nikola Jakadofsky selbst Gartenkugeln und Sonnenuhren her. Die Farbpalette reicht dabei von weiß über blau bis rötlich. „Eine Kugel und/oder eine Sonnenuhr im Durchmesser von je 20 bis 35 Zentimetern sollte sich bei jedem ausgehen in den zwei Tagen“, sagt Nikola Jakadofsky, die die Werkstücke im Anschluss an den Workshop in ihrem Atelier bei 1.100 Grad Celsius brennt.
Freude am keramischen Gestalten
„Bei den Sonnenuhren ist es wichtig, dass das Ziffernblatt korrekt gestaltet wird. Zuhause kann man sich die freistehende Sonnenuhr in den Garten oder vor das Haus stellen – die Ziffernblattseite muss dabei nach Norden schauen“, so die 62-jährige Keramikexpertin. Die Gartenkugeln wiederum kommen besonders gut zur Geltung, wenn sie auf einen Holz- oder Metallstab gesteckt werden. Aber auch im Gras liegend sind die bunten Kugeln ein Blickfang. „Immer wieder bekomme ich von meinen Kursteilnehmern die Rückmeldung, dass sie der kreative Prozess, das eigene Tun und das keramische Gestalten am meisten befriedigt – ob das Produkt am Ende optisch perfekt wird, ist oft gar nicht so wichtig.“
Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden