Ein Dorf baut Zukunft: Zehn Jahre Arbing meets Africa und eine zweite Schule für Westkenia
ARBING/KAMOBO (Kenia). Zehn Jahre nach der Gründung von Arbing meets Africa reisten Verena Prinz und Heinz Wegerer, Vorstandsmitglieder und Gründer, erneut nach Westkenia – an jenen Ort, an dem vor zehn Jahren eine gemeinsame Vision ihren Anfang genommen hatte.

In Kamobo wurden sie von rund 1.000 Menschen empfangen. Bewohner, Partnerorganisationen und lokale Entscheidungsträger kamen zusammen, um ein Jahrzehnt gemeinsamer Arbeit zu würdigen.
Was einst als Initiative engagierter Eltern aus einem ländlichen westkenianischen Dorf begann, ist heute ein sichtbares Zeichen dafür, was Vertrauen, Entschlossenheit und gemeinsames Handeln bewirken können. Die Jubiläumsfeier war geprägt von Dankbarkeit, Stolz und Hoffnung. Musik und Tanz erfüllten das Schulgelände – Ausdruck der Freude über das Erreichte und der Zuversicht für die kommenden Jahre.
Schule eröffnet neue Perspektiven
Ein besonders bewegender Moment war die feierliche Eröffnung der neu errichteten Junior Secondary School. Seit dem Spatenstich im August 2024 entstand in enger Zusammenarbeit mit der Community ein moderner Schulcampus, der jungen Menschen neue Perspektiven eröffnet.
„Es berührt uns zutiefst zu sehen, was hier gemeinsam entstanden ist“, betonen Prinz und Wegerer. Besonders eindrucksvoll seien die Worte aus der Community gewesen, die die Schule als „einzigartig“ und „von höchster Qualität“ beschreiben. Diese Rückmeldungen zeigten, dass es nicht nur um Gebäude gehe, sondern um Chancen, Würde und Zukunft.
Mit der Eröffnung der zweiten Schule setzt Arbing meets Africa ein starkes Zeichen für nachhaltige Bildung und Zukunftschancen im ländlichen Raum. Getragen von der Unterstützung vieler Wegbegleiter blickt die Organisation mit Dankbarkeit und neuer Kraft in die nächsten zehn Jahre.


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