Nach Anzeige beim Bundesdenkmalamt – Betreiber der Kaffeesiederei Blumensträußl nimmt Stellung
GREIN. Nachdem Umgestaltungspläne in der Kaffeesiederei Blumensträußl in Grein beim Bundesdenkmalamt angezeigt worden waren (Tips berichtete), hat Lokalbetreiber Klaus-Dieter Heilmann am Montag (23. Februar) eine schriftliche Stellungnahme an die Tips-Redaktion übermittelt.

„Die über diverse Medien in Umlauf gebrachten Behauptungen, dass aus der Kaffeesiederei Blumensträußl ein Bistro werden soll, sind nicht wahr“, betont Klaus-Dieter Heilmann. „Das Kaffeehaus bleibt wie bisher bestehen, lediglich das Speisenangebot wird erweitert. Pläne zur Umgestaltung des hinteren Bereichs, des Schubertstüberls, gibt es. Diese Umgestaltungspläne erfolgen in Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt, um den Anforderungen des Denkmalschutzes gerecht zu werden, ohne dabei den Charakter des Blumensträußls anzugreifen.“
„Möchte den Fortbestand des Blumensträußls sichern“
„Das Haus wurde über die Jahrhunderte immer wieder weiterentwickelt und angepasst. Das möchte ich auch in Zukunft so machen“, so Heilmann weiter. „Das hat nichts mit Gewinnmaximierung zu tun, sondern ganz einfach damit, dass ich den Fortbestand des Blumensträußls absichern möchte. Selbstverständlich wird jede Baumaßnahme mit Gefühl und Respekt für die Geschichte und Substanz des Gebäudes passieren. Die große Mehrheit der Greiner Bevölkerung weiß, dass niemanden die Zukunft des Blumensträußls, und des Stadthauses selbst, so am Herzen liegt wie mir.“
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