SPÖ-Frauen würdigen das Engagement im Tageszentrum Schwertberg mit dem Marie-Anerkennungspreis
NAARN/SCHWERTBERG. Im Askö Sportheim in Au an der Donau kamen die SPÖ-Frauen der Bezirke Perg und Freistadt zusammen, um gemeinsam das Nachschlagewerk „Marie“ der SPÖ-Frauen Oberösterreich vorzustellen. Besonderer Höhepunkt des Abends: In Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste wurde der „Marie-Anerkennungspreis“ an das Tageszentrum Schwertberg übergeben.

Der Marie-Empfang hat Tradition und findet jedes Jahr rund um den Internationalen Frauentag (8. März) statt. Zu Beginn der Veranstaltung sprach die Bezirksvorsitzende der SPÖ-Frauen Perg und Nationalratsabgeordnete Sabine Schatz über aktuelle frauenpolitische Themen. Ihre Forderung: „Wir wollen endlich Halbe-Halbe – beim Geld, bei der Arbeit und bei den schönen Dingen des Lebens.“
Ein Nachschlagewerk für Frauen
Schließlich brachte man die druckfrische „Marie“ auf die Bühne. „Marie“ ist ein übersichtliches, nach Stichworten alphabetisch geordnetes Nachschlagewerk für Frauen. Neben wertvollen Informationen und Anknüpfungspunkten, beispielsweise darüber, wie Rechtsansprüche in verschiedenen Lebenssituationen geltend gemacht werden können, erleichtert die Servicebroschüre den Einblick in undurchsichtige Behördenwege. Außerdem finden sich darin sämtliche Anlaufstellen und frauenspezifische Beratungseinrichtungen aus ganz Oberösterreich.
Anerkennung für das Tageszentrum Schwertberg
Emotionaler Höhepunkt des Abends war die Verleihung des Marie-Anerkennungspreises. Heuer ging die Auszeichnung an das Team des Tageszentrums Schwertberg. Leiterin Rosemarie Radlmüller, eine Abordnung ihres Teams sowie die älteste Besucherin des Tageszentrums, Theresa Palkoska (88), kamen auf die Bühne, um den Preis entgegenzunehmen. Sabine Schatz betonte in ihrer Ansprache die große frauenpolitische Bedeutung der Einrichtung: „Das Tageszentrum entlastet pflegende Angehörige – vielfach sind es Frauen, die sich um die Pflege der älteren Generation kümmern.“
„Ich liebe das“
Im Tageszentrum Schwertberg erwartet die Gäste ein strukturierter Tagesablauf sowie eine stadiengerechte Betreuung. Durch regelmäßiges Gedächtnistraining, Bewegung, einfache Bastelarbeiten, gemeinsames Kochen und Musik werden vorhandene Fähigkeiten gefördert und aktiviert. So wird auch dem Fortschreiten von Demenz entgegengewirkt. Besonders wichtig ist dem Team ein liebevoller und wertschätzender Umgang sowie ausreichend Zeit für die Menschen vor Ort. Die sozialen Kontakte spielen eine zentrale Rolle – von ihnen profitieren die Tagesgäste in hohem Maße. Doch welches Feedback hat Theresa Palkoska, die älteste Besucherin des Tageszentrums? „Ich liebe das – im Tageszentrum ist es ganz super.“


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