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"Echte Verbindung entstehen oft dort, wo das Display schwarz bleibt"

Jennifer Wiesmüller, 08.04.2026 15:03

PERG. Die HLW Perg beteiligte sich an dem landesweiten Handyexperiment, bei dem drei Wochen lang bewusst auf die Nutzung von Smartphones verzichtet wurde. Die Schüler und Lehrer hielten ihre Erfahrungen und Erkenntnisse während dieser Zeit schriftlich fest. Ihre Eindrücke sind derzeit auf zwei Pinnwänden im Eingangsbereich der Schule ausgestellt und laden zum Nachdenken ein.

  1 / 6   Schüler und Lehrer der HLW Perg verzichteten drei Wochen lang bewusst auf ihre Smartphones und hielten ihre Erfahrungen schriftlich fest. (Foto: HLW Perg)

Die Rückmeldungen zeigen deutlich, wie wertvoll die Zeit ohne digitale Ablenkung war. Viele berichteten von mehr Ruhe, besserer Konzentration und einem bewussteren Umgang mit ihrer Zeit. Auch einfache Dinge wie Lesen oder entspanntes Nichtstun rückten wieder stärker in den Fokus.

„Dieses Handyexperiment hat mir eines ganz deutlich gezeigt: Wenn wir den digitalen Dauerlärm ausschalten, gewinnen wir eine wertvolle Form von Freiheit zurück“, betont Professorin Martina Ebner. „Mein persönliches Resümee fällt überaus positiv aus. Ich habe mich weniger gestresst gefühlt und die neu gewonnene Zeit für Dinge genutzt, die im Alltag oft zu kurz kommen – sei es ein gutes Buch oder einfach mal ganz entspannt ‚in die Luft zu schauen‘. Besonders freut mich, dass auch die Schülerinnen dieses Experiment so offen angenommen haben und durchwegs positiv darauf zurückblicken. Es war eine wichtige Erinnerung daran, dass echte Verbindung oft dort entsteht, wo das Display schwarz bleibt.“


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