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Katharina Mairhofer holte Gold beim 46. Sanitätshilfe-Landesbewerb des OÖ Roten Kreuzes

Jennifer Wiesmüller, 26.05.2026 08:00

PERG. Mit Konzentration, Fachwissen und Teamgeist stellten Oberösterreichs Rettungssanitäter beim 46. Sanitätshilfe-Landesbewerb des OÖ Roten Kreuzes ihr Können unter Beweis. In der Bronzewertung setzte sich das Team Haag/H. 1 mit 89,71 Prozent der möglichen Punkte durch. Den Sieg in der Silberwertung holte sich das Team Bride Sattledt mit 86,95 Prozent. Im Goldbewerb triumphierte Katharina Mairhofer von der Ortsstelle Perg mit 90,08 Prozent.

Im Goldbewerb, der aus Theorie, Einzelpraxis und komplexen Führungsszenarien bestand, triumphierte Katharina Mairhofer (2.v.l.) von der Ortsstelle Perg mit 90,08 Prozent. (Foto: OÖRK/Molln)

Ob Verkehrsunfall mit Motorradfahrer, schwerer Arbeitsunfall mit Amputation, Stromunfall mit Reanimation oder Schussverletzungen nach einem Streit in einer Backstube – die insgesamt 20 Teams aus Oberösterreich sowie Gastmannschaften aus Niederösterreich und dem Burgenland mussten unter realitätsnahen Bedingungen rasch die richtigen Entscheidungen treffen und perfekt zusammenarbeiten. „Unsere Sanitäterinnen und Sanitäter zeigen bei diesem Bewerb eindrucksvoll, wie viel Fachwissen, Routine und Menschlichkeit sie in ihren Dienst einbringen. Genau diese Kombination macht im Ernstfall den entscheidenden Unterschied“, betont OÖ Rotkreuz-Präsident Gottfried Hirz.

Katharina Mairhofer von der Ortsstelle Perg ging beim Sanitätshilfe-Landesbewerb als beste Teilnehmerin hervor und erreichte damit das Leistungsabzeichen in Gold.

Rotkreuz-Bewerb stärkt Ausbildung und Zusammenarbeit

Der Sanitätshilfe-Landesbewerb ist fester Bestandteil des Bildungsprogramms des OÖ Roten Kreuzes und in dieser Größenordnung österreichweit einzigartig. Ziel ist es, theoretisches Wissen zu festigen, praktische Fähigkeiten zu vertiefen und die Zusammenarbeit im Team zu stärken. „Regelmäßiges Training und laufende Weiterbildung sind die Grundlage dafür, dass sich die Menschen in Oberösterreich jederzeit auf unsere Hilfe verlassen können. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter investieren viel Zeit und Engagement, um im entscheidenden Moment bestmöglich vorbereitet zu sein“, so Hirz.


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