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Online Redaktion, 24.07.2026 09:40

OÖ/PERG. Das Oberösterreichische Rote Kreuz erweitert seine Fahrzeugbestand im Katastrophenhilfsdienst um 22 neue Mannschaftstransportwagen. Die Fahrzeuge sollen Einsätze bei Hochwasser, Stürmen, Evakuierungen oder Großschadenslagen beschleunigen und die Einsatzkräfte noch flexibler machen. Auch Perg profitiert.

Mit 22 neuen Mannschaftstransportwagen stärkt das OÖ. Rote Kreuz flächendeckend seinen Katastrophenhilfsdienst. (Foto: OÖRK/König)

Bisher standen 40 Fahrzeuge für den Katastrophenhilfsdienst zur Verfügung. Die neuen Allradfahrzeuge bieten Platz für acht Personen und können sowohl als Transportmittel für Schnelleinsatzgruppen als auch als mobile Führungsstelle eingesetzt werden. Dank einer einheitlichen Ausstattung sind sie bundesweit und organisationsübergreifend einsetzbar.

„Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass Krisen- und Katastropheneinsätze häufiger und komplexer werden. Diese Investition bedeutet schnellere Hilfe für Menschen in Not und schafft für unsere Einsatzkräfte modernste Rahmenbedingungen“, sagt OÖ.-Rotkreuz-Präsident Gottfried Hirz.

Fahrzeuge im ganzen Bundesland verteilt

16 Mannschaftstransportwagen wurden bereits an die Bezirksstellen in OÖ ausgeliefert. Vier weitere, speziell für die Suchhundestaffeln ausgestattete Fahrzeuge, gehen noch heuer nach Braunau, Kirchdorf, Ried und Vöcklabruck. Zwei Fahrzeuge werden im Rotkreuz-Logistikzentrum in Linz stationiert, wovon eins rein elektrisch angetrieben wird.

Moderne Technik für Kriseneinsätze

Die Fahrzeuge verfügen über maßgeschneiderte Ordnungssysteme und Ablagen, die den Einsatzleitungen eine strukturierte Arbeitsweise ermöglichen. Gleichzeitig erhöhen sie die Transportkapazitäten des Roten Kreuzes bei Großschadensereignissen.

Auch Perg profitiert

Auch die Bezirksstelle Perg zählt zu jenen Standorten, die ein neues Fahrzeug erhalten haben. „Ob Hochwasser an der Donau oder Großunfall: Der neue Wagen macht unsere Schnelleinsatzgruppe noch agiler. Die landesweit einheitliche Ausstattung setzt zudem neue Maßstäbe für eine strukturierte Katastrophenvorsorge“, betont Bezirksrettungskommandant Christian Geirhofer.


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