Spatenstich für neues Gemeindezentrum in Pabneukirchen: Mehr als ein Haus der Verwaltung
PABNEUKIRCHEN. Mit dem Spatenstich am Donnerstag begann in Pabneukirchen der Neubau des Gemeindezentrums. Er ersetzt das bisherige Gemeindeamt aus den 1960-er Jahren und soll ein Zentrum der Begegnung werden.

Das Projekt kostet rund 3,2 Millionen Euro und wird aus angesparten Gemeindemitteln sowie mit Unterstützung des Landes Oberösterreich finanziert. Die Bauzeit soll rund eineinhalb Jahre betragen. Der Neubau wird anstelle des alten Gemeindeamts aus den Jahren 1967 und 1968 errichtet.
Nur einstimmige Beschlüsse
Eine Sanierung war nach Prüfung durch die Gemeinde weder zweckmäßig noch wirtschaftlich sinnvoll. Das ortsansässige Unternehmen Aschauer hat das alte Gebäude bereits abgebrochen. „Alle bisherigen Beschlüsse und Vergaben wurden im Gemeinderat einstimmig gefasst“, sagte Bürgermeisterin Barbara Payreder (ÖVP) nicht ohne Stolz. Sie bedankte sich auch bei den Nachbarn, der Familie Ebner, für deren Verständnis für die Bauarbeiten.
Viel Platz für Begegnung
Neben Gemeindeamt und Standesamt sind ein Sitzungsraum, öffentliche Toiletten und ein Büro für die Wassergenossenschaft vorgesehen. Auch die Polizei Grein soll in dem Neubau wieder eine Außenstelle beziehen. Ein gemeinsamer Veranstaltungsraum ist unter anderem für Heimatverein, Goldhauben und Seniorenbund geplant. Der Vorplatz soll Raum für Begegnungen und kleinere Veranstaltungen bieten. Die Planung stammt vom Architekturbüro SLP aus Neumarkt im Mühlkreis, das den Architekturwettbewerb 2023 gewonnen hatte.
Wertschöpfung für die Region
Die Hochbau- und Rohbauarbeiten wurden überwiegend an regionale Unternehmen vergeben. Bürgermeisterin Payreder begrüßte beim Spatenstich Vertreter der Gemeinde, Planer und beteiligte Betriebe. Auch Landtagsabgeordneter Josef Naderer nahm in Vertretung von Landesrätin Michaela Langer-Weninger teil. „Ein Amtshaus hat selten Priorität bei Gemeindeprojekten, umso mehr dürfen sich die Pabneukirchner auf ein Haus der Begegnung und des Dialoges freuen“, so der Tragweiner.








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