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PERG. Produzenten, Konsumenten und Pädagogen trafen sich am Mittwoch auf Einladung von Bezirksbäuerin Barbara Payreder in der Raiffeisenbank Perg zu einem Vortrag über gesunde, regionale Ernährung.

Ernährungs-Expertin Katrin Fischer
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„Wie viel Diskussion braucht das Essen?“ war die Frage des Abends. Heimische Bauern, Lehrer und Interessierte lauschten dem Vortrag von Ernährungs-Expertin Katrin Fischer im vollen Saal der Raiffeisenbank in Perg. Die Ernährungs-Expertin machte den Zuhörern nicht nur bewusst, welche Vitamine und Mineralstoffe der Körper täglich braucht, sondern deckte auch Ernährungsmythen auf, wie etwa Brot mache dick oder Milch sei nicht für uns gemacht. 

Das Geschäft mit den Superfoods

„Zu oft werden Grundnahrungsmittel schlecht geredet und exotische Lebensmittel überschätzt“, so Fischer. Damit meint sie vor allem die trendigen Superfoods, wie Quinoa oder Gojibeeren, die derzeit zu überteuerten Preisen in den Geschäften immer häufiger angeboten werden. Die Produktion und der Transport verschwende sehr viel Energie und Ressourcen, so die Ernährungswissenschaftlerin, und stellte heimische Alternativen, wie zum Beispiel die Heidelbeere und Dinkel, vor. Auch bei Fleisch und Fisch rät sie zu frischen, heimischen Produkten. Denn je kürzer der Transportweg, desto mehr gesunde Inhaltsstoffe bleiben in den Lebensmitteln erhalten.


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