SelbA: Seit 20 Jahren gut und aktiv altern
LUFTENBERG/OÖ. Seit mittlerweile 20 Jahren kämpft „SelbA – Selbständig und Aktiv“ gegen die Vereinsamung und Isolation älterer Menschen an. Leiterin Maria Hofstadler aus Luftenberg zieht eine Bilanz über die letzten Corona-Monate.

Im Herbst 1999 wurden die ersten SelbA-Trainer in Oberösterreich ausgebildet. Seit 2000 wird das Trainingsprogramm SelbA sehr erfolgreich in mittlerweile 165 Orten Oberösterreichs angeboten. In diesen 20 Jahren konnten über das SelbA-Netzwerk an die 140.000 Teilnehmer verzeichnet werden. 2019 wurden über das SelbA-Netzwerk 562 Veranstaltungen mit 7.747 Teilnehmern durchgeführt.
Erweiterte Gesundheitsvorsorge für Körper und Seele
Das Drei-Säulen-Konzept von SelbA ist aber nach wie vor einzigartig: Gehirntraining, Bewegungstraining, Kompetenztraining. Ergänzt durch die soziale Komponente des Angebotes wird Gesundheitsvorsorge im ganzheitlichen Sinne für Körper, Geist und Seele ermöglicht. Das Angebot richtet sich an alle Personen ab etwa 55 Jahren. Die ehrenamtliche Organisationsstruktur macht es möglich, SelbA-Gruppen auch in den kleinsten Orten Oberösterreichs auf hohem Qualitätsniveau anzubieten. Die Teilnehmer profitieren von mehr Lebensfreude, der Gemeinschaft, die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, Kompetenzerweiterung – und das Selbstbewusstsein wird gestärkt.
SelbA-Netzwerk während Corona
Vom ersten Tag des Lockdowns im März wurde überlegt, wie das SelbA-Netzwerk weiterhin gegen die Einsamkeit vorgehen kann. „Es war klar, dass das SelbA-Netzwerk auch in dieser herausfordernden Situation für die Menschen da sein muss und auch sein will“, so die Leiterin Maria Hofstadler aus Luftenberg. Sehr rasch wurde die Initiative „SelbA-Aktiv für alle zuhause“ ins Leben gerufen. Seit September finden, unter Beachtung der Sicherheitsbestimmungen, SelbA-Gruppen wieder persönlich statt. „Die größte Herausforderung hierbei war, dass circa 40 Prozent der über 60-Jährigen sogenannte ‚Offliner‘ sind und über digitale Angebote nur schwer bis gar nicht zu erreichen waren. Aber wir haben es trotzdem erfolgreich geschafft“, so Hofstadler.


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