Ein Zeichen gegen Gewalt: Zweites SToP-Bankerl in Perg aufgestellt
PERG. Gemeinsam mit dem Projekt „SToP“ (Stadtteile ohne Partnergewalt) der Frauenberatung haben die Grünen Perg eine Parkbank beim Ärztezentrum aufgestellt. Diese soll darauf hinweisen, dass Gewalt gegen Frauen ein Thema der Öffentlichkeit ist und nicht im Privaten versteckt werden soll.

„Es ist uns ein großes Anliegen und so unterstützen wir jedes Projekt, das hilft, Gewalt wahrzunehmen, Opfer zu schützen und Taten zu verhindern“, so die Initiatorinnen Hilde Kitzler und Helga Davy, die Birgitt Halatschek für die Erlaubnis danken, die Bank beim Ärztezentrum aufstellen zu dürfen.
Im gesamten Bezirk gibt es derzeit sechs dieser Bänke: Drei in Pabneukirchen, zwei in Perg und eine in Mauthausen. „In Zukunft werden noch einige dazukommen. Unter anderem haben wir im Herbst einen Workshop mit der Musikmittelschule Saxen, bei dem wir eine Bank gestalten werden“, so SToP-Projektkoordinatorin Elisabeth Glawitsch.
Das Thema Gewalt - speziell an Frauen - ist kein privates Thema, sondern geht die Öffentlichkeit an. Darauf hinzuweisen ist der Sinn der gestalteten Bänke.
Selbst eine Bank gestalten
Gemeinden, Vereine, Schulen und Interessenten sind herzlich eingeladen, sich bei der Frauenberatung Perg zu melden und eine Bank zu gestalten, die sie an vorzugsweise öffentlichen, aber auch privaten Plätzen aufstellen.
„Die Farben und Materialien werden zu Verfügung gestellt, das Bankerl sollte vorhanden sein. Aber wir helfen auch gerne bei der Beschaffung.“, so Glawitsch.
Weiter Infos zum Projekt SToP in Perg findet man auf Facebook.


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