Dienstag 21. Mai 2024
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BEZIRK PERG. 13 neue professionelle Rettungssanitäter begrüßt das Rote Kreuz des Bezirks Perg: Sie haben die kommissionelle Prüfung mit Bravour bestanden.

Strahlende Gesichter nach der kommissionellen Abschlussprüfung (Foto: ÖRK/Perg)
Strahlende Gesichter nach der kommissionellen Abschlussprüfung (Foto: ÖRK/Perg)

Von den Prüfungskandidaten bestanden fünf mit ausgezeichnetem, drei mit gutem und fünf mit Erfolg die zweiteilige Prüfung. Damit können ab sofort 13 professionelle Helfende zur Versorgung und Betreuung von Patienten in Dienst gestellt werden. Für das Rote Kreuz ist es nicht selbstverständlich, immer wieder neue, freiwillige Mitarbeitende im Rettungsdienst zu finden, welche sich dieser abwechslungsreichen und herausfordernden Tätigkeit stellen wollen. Denn die Arbeit mit Menschen in Notfallsituationen erfordert neben großem persönlichem Engagement ein umfangreiches fachliches Wissen. Deshalb gehen der Prüfung mindestens 100 Stunden theoretischer Ausbildung sowie 160 Stunden Praktikum voraus, um für möglichst viele Situationen gut gerüstet zu sein. Bei der Prüfung zeigen die Kandidaten dann vor einer Kommission, wie sie das Erlernte sowohl theoretisch als auch praktisch umsetzen können.  

„Die Tätigkeit im Rettungsdienst ist im österreichischen Sanitätergesetz festgelegt und umfasst die eigenverantwortliche Anwendung von Maßnahmen der qualifizierten Ersten Hilfe, Sanitätshilfe und Rettungstechnik – einschließlich diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen. Auch Gerätelehre, rechtliche Grundlagen des Rettungswesens oder Grundwissen für Katastrophenereignisse werden während der Ausbildungszeit vermittelt und müssen gut beherrscht werden,“ beschreibt der Ausbildungsverantwortliche des Bezirkes Perg Marc Hofer den großen Umfang der mehrstufigen Ausbildung. Die frisch gebackenen Rettungssanitäter sind also gut gerüstet und – so wie alle anderen freiwilligen Mitarbeiter des Roten Kreuzes – für ihre Mitmenschen zur Stelle, wenn diese Hilfe brauchen.


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