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PERG. Immer häufiger wird die Feuerwehr bei Einsätzen durch falsch geparkte Autos behindert. Was für viele wie eine kleine Unachtsamkeit wirkt, kann im Ernstfall Menschenleben kosten. Mit einer neuen Kampagne im Bezirk schlägt die Feuerwehr Perg nun Alarm.

Enge Straßen und falsch abgestellte Fahrzeuge werden zum Problem für Einsatzkräfte. Eine neue Aktion will wachrütteln. (Foto: FF Perg/Andrea Panhofer)

Um darauf aufmerksam zu machen, startet das Bezirks-Feuerwehrkommando Perg die Kampagne „Genug Platz im Einsatz“. Mit Plakaten, Infozetteln und begleitender Öffentlichkeitsarbeit soll die Bevölkerung sensibilisiert werden, Zufahrten und Straßen stets freizuhalten. Unterstützt wird die Aktion von den Gemeinden sowie vom ORF OÖ, der einen Beitrag dazu gestaltet hat.

Jede Sekunde zählt

Wenn die Sirenen heulen und Löschfahrzeuge ausrücken, zählt jede Sekunde. Doch häufig kommen die Einsatzkräfte nicht rechtzeitig ans Ziel – der Weg ist blockiert. Falsch abgestellte Fahrzeuge, oftmals achtlos oder sogar im Parkverbot geparkt, versperren die Zufahrt. In einigen Fällen müssen Autos händisch verschoben werden – ein Vorgang, der nicht immer möglich ist und wertvolle Zeit kostet.

Das Problem betrifft längst nicht mehr nur die Städte. Neue Siedlungen entstehen, die Straßen sind dort schmaler, gleichzeitig gibt es mehr Fahrzeuge pro Haushalt. Der steigende Parkdruck in den Wohngegenden macht die Zufahrten enger – gerade für Einsatzfahrzeuge mit Überbreite. Oft wird bereits die Anfahrt zu einer großen Herausforderung.

Kampagne „Genug Platz im Einsatz“

Um die Bevölkerung zu sensibilisieren, startet die Feuerwehr im Bezirk Perg die Kampagne „Genug Platz im Einsatz“. Informationen werden über soziale Medien verbreitet, zudem werden Hinweiskarten an falsch geparkten Fahrzeugen angebracht. Damit soll verdeutlicht werden, welche Folgen unüberlegtes Parken haben kann. Der ORF OÖ hat dazu gemeinsam mit der Feuerwehr Perg einen Fernsehbeitrag gestaltet.

Appell der Feuerwehr

Die Feuerwehr appelliert eindringlich an alle Verkehrsteilnehmer, Zufahrten und Straßen jederzeit freizuhalten: „Nur so können wir im Notfall schnell helfen – und genau dann zählt jede Sekunde.“


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