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Perger Volleyball-Prinzessinnen ziehen nach Derbysieg in die zweite Cup-Runde ein

Markus Hochgatterer, 02.10.2017 07:29

PERG. In der gut gefüllten Donauwell-Arena entschied die Perger Volleyballspielgemeinschaft am Samstag in der ersten Cup-Runde gegen ASKÖ Linz-Steg einen wahren Volleyballkrimi nach 2 Stunden und 20 Minuten für sich.
 
 

Geschafft! Die Pergerinnen räumten die hohe Auftakthürde ASKÖ Linz-Steg erfolgreich aus dem Weg. Foto: Maurer

„Das ist ein Auftakt wie wir ihn uns erträumt haben. Die Partie war großartig, eine tolle Werbung für den Sport. Das Perger Publikum hat ihren Teil für ein großartiges Derby geleistet, wie auch beide Mannschaften, die bis zum Schluss gefightet haben“, berichtet Josef Trauner, der sportliche Leiter der Pergerinnen.

Kopf-an-Kopf-Duell

Von Spielbeginn weg war es ein Kopf-an-Kopf-Duell der oberösterreichischen Topmannschaften. Im ersten Satz führte das Heimteam, betreut von Zuzana Pecha-Tlstovicova, bereits mit 20-16 ehe die Linzerinnen eine eindrucksvolle Aufholjagd starteten. Achtmal in Folge punkten die Stahlstädterinnen am Service und gewannen den Durchgang noch mit 22-25. Im zweiten Satz glichen die Prinzessinnen aus. Auch die weiteren zwei Durchgänge teilten sich die Teams aus Perg und Linz auf. Nach knapp zwei Stunden Spielzeit ging es in den entscheidenden Satz, den Perg für sich entschied.

Top-Talent mit starkem Auftritt

Mitverantwortlich für die starken Aufspiele auf Seiten der Prinzessinnen war neben Sabrina Enzinger die 15-jährige Anna Trauner. Die Jugendnationalteamspielerin drehte den fünften Durchgang für die Pergerinnen. Dank ihrer Hereingaben wechselt der Spielstand von 6-7 auf 10-7 und nach dem 15-11 kannt der Jubel keine Grenzen. „Anna ist in den letzten Monaten wirklich gereift. Mit einer unglaublichen Coolness hat sie in einer so entscheidenden Phase agiert. Man merkt vor allem die gute Zusammenarbeit in der Mannschaft und die Arbeit von unserer Trainerin“, erklärt Josef Trauner, der Sportdirektor und stolze Vater.

Zeit zum Feiern bleibt nicht all zu lange, denn bereits am Samstag steigt um 17.30 Uhr in der Donauwell-Arena das Bundesligaduell mit dem VBV Trofaiach.


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