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Rallye Club Perg-Ass Gerald Rigler mischte bei Weiz-Rallye um die vorderen Plätze mit

Markus Hochgatterer, 24.07.2018 13:04

PERG/WEIZ. Vergangenes Wochenende feierte die Rallye Weiz ihr 10-jähriges Jubiläum und empfing ihre Teilnehmer am Freitag zunächst mit bestem Wetter.

Trotz Strafzeit landeten Gerald Rigler und Martin Roßgatterer in Weiz auf dem fünften Gesamtrang. Foto: Daniel Fessl

Am Samstagnachmittag sollte sich das dann aber ändern und inzwischen typisch für diese Rallye gab es ein heftiges Unwetter. Die Rallye Club Perg-Starter konnten dem zum Großteil trotzen und blicken zufrieden auf die Veranstaltung zurück.

Gerald Rigler/ Martin Roßgatterer

Mit einer Top Leistung zeigte Gerald Rigler mit seinem Ford Fiesta R5, dass er inzwischen ganz weit vorne mitspielt. Hier hatte er ja viele gleichwertige Fahrzeuge mit starker Besatzung als Gegner und konnte dennoch fast ausschließlich Top 5 – und sogar ein paar drittschnellste Zeiten fahren. Durch einen Zwischenfall auf der letzten Sonderprüfung des Tages und einem damit zusammenhängenden Protest eines Mitstreiters wurde Rigler und seinem Co Martin Rossgatterer eine Strafzeit von einer Minute aufgebrummt – dennoch schafften die Beiden Platz 5 in der Gesamtwertung. Ohne der Zeitstrafe wäre man sogar am 4. Gesamtrang gelandet. „Es war eine super Rallye mit echt anspruchsvollen Sonderprüfungen. Wir haben ordentlich gepusht und sind mit dem Ergebnis voll zufrieden. Dass man Rallyes auf der Strecke gewinnt, nicht am Papier zeigt, dass wir auch mit der Strafzeit noch vor dem Kollegen der den Protest eingereicht hat liegen – das versüßt uns diese eher unangenehme Situation natürlich“, berichtet Rigler.

Franz Panhofer / Richard Gollatsch

Ein Opfer des apokalyptischen Unwetters wurde das RCP Team Franz Panhofer und Richard Gollatsch. Auch diese Beiden haben eine sehr starke Rallye absolviert und sind mit ihrem historischen Toyota Corolla immer wieder vor vielen modernen und weitaus stärkeren Fahrzeugen in der Ergebnisliste gestanden. Bei der Anfahrt zur Sonderprüfung 12 kam jedoch das Unwetter mit starkem Regen und sogar etwas Hagel, wodurch der Teil der Anfahrt zu der Sonderprüfung, welcher auf einer Forststraße durch einen Wald geführt hat, schon kaum passierbar war. Letztendlich haben die Wassermassen, welche auch in den Motorraum eingedrungen sind, einen Defekt an der Fahrzeugelektronik ausgelöst und das Auto sprang einfach nicht mehr an.

Michael Denk / Peter Medinger

Nach einem beachtlichen Start in die Rallye schien es für das neu formierte Duo Michael Denk und Rallye Club Perg Co Peter Medinger auf der 4. Sonderprüfung, als wäre die Rallye schon wieder vorbei. Nachdem sie 3 sehr gute SP Zeiten abgeliefert haben wurde ihnen eine tückische Kurvenkombination, wo bereits bei der ersten Durchführung ein Mitsubishi Evo VII am Dach landete, zum Verhängnis. Mit etwas zu viel Geschwindigkeit rutschte der Mitsubishi Evo VII der Beiden gerade in eine Böschung, wobei das Traggelenk so sehr verbogen wurde, dass eine Weiterfahrt unmöglich war. Durch den vorbildlichen Einsatz der Mechaniker von Race Rent Austria wurde das Auto aber wieder fit gemacht und die beiden Riesen – gemeinsam kommen sie auf knapp 4 Meter Körpergröße, konnten wieder starten. Am Vormittag war man noch etwas schaumgebremst unterwegs, um auch das Fahrzeug einer Funktionsprüfung zu unterziehen, am Nachmittag konnte man dann wieder an die guten Leistungen vom Freitag anschließen. „Der Ausrutscher ist blöd hergegangen. Zum Glück hats schlimmer ausgesehen als es war und wir konnten am Samstag wieder starten. Wir hatten bei unserem ersten gemeinsamen Einsatz riesen Spass und die Zusammenarbeit im Cockpit war vom ersten Meter an perfekt“, berichtet Medinger. Zum Schluss hat immerhin noch der 35. Gesamtplatz herausgeschaut.

Dominik Kiesenhofer / Dominik Tauböck

Ebenso erstmals gemeinsam am Start waren Dominik Kiesenhofer und der RCP Copilot Dominik Tauböck. Auch sie hatten schon das Aus vor Augen als sie auf der 2. Sonderprüfung von der Strecke gerutscht sind. Sie konnten sich wieder befreien, jedoch hat jede Menge Erde in einer Felge das Fahrverhalten des Suzuki Swift Sport das Fahrverhalten doch recht negativ beeinflusst, dass man dachte es gäbe einen größeren Schaden. Dieser blieb glücklicherweise aber aus und die Rallye konnte ohne weiterer Probleme fertig gefahren werden. In Anbetracht der Umstände waren auch die Beiden mit ihrem 50. Gesamtplatz durchaus zufrieden.


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