Strudengaucup: turbulenter Saisonstart brachte neben Favoritensieg auch Überraschung

Markus Hochgatterer Tips Redaktion Markus Hochgatterer, 07.01.2019 16:30 Uhr

ST.GEORGEN AM WALDE. Einen äußerst turbulenten Auftakt in die neue Saison erlebten die Läufer und Organisatoren des Sparkasse Strudengaucup powered by Tips am vergangenen Samstag am Schorschilift in St. Georgen/Walde.  

Nachdem es Frau Holle seit Mitte vergangener Woche sehr gut mit den Skibegeisterten gemeint hatte und für reichlich Neuschnee sorgte, war der Wettergott am Renntag den Veranstaltern nicht so gut gestimmt. Neben dem starken Wind und der schlechten Sicht machte ein längerer Stromausfall die ersten beiden Rennen zu einer echten Herausforderung. Mit vereinten Kräften und etwas Glück, da der Strom rechtzeitig zur Beendigung der Rennen wieder zur Verfügung stand, konnten die Läufe durchgeführt werden und brachten große Überraschungen aber auch Favoritensiege.

Kastenhofer und Steindl dominierten Kinderrennen

Die Kinderrennen der Mädchen wurden von Kornelia Kastenhofer und Anna Hülsmann dominiert, die sich in dieser Reihenfolge beide Rennen untereinander ausmachten. Den dritten Rang belegte in beiden Läufen mit Christina Haider ebenfalls eine Nachwuchsläuferin der Union Dimbach/Pabneukirchen. Bei den Burschen siegte in beiden Rennen Alberto Steindl von der Union Waldhausen/Dorfstetten. Die zweiten Ränge erreichten Nico Wöran (Union Waldhausen/Dorfstetten) bzw. Jonas Steinkellner (Union Dimbach/Pabneukirchen). Den dritten Rang schaffte im ersten Rennen Jonas Steinkellner und im zweiten Lauf Gregor Haider von der Union Dimbach/Pabneukirchen.

Schülerin sorgt bei Damen für eine Sensation

In den Rennen der Schüler-, Jugend- und Damenklassen kam es zu einer faustdicken Überraschung. Mit Elena Kastenhofer (Jahrgang 2006) von der Union Dimbach/Pabneukirchen konnte erstmals in der Geschichte des Strudengaucup eine Schülerin die Rennen der Damenwertung für sich entscheiden. Sie gewann beide Rennen vor Sandra Baumgartner (Union Waldhausen/Dorfstetten) und Lea Wöran, ebenfalls Jahrgang 2006, von der Union Waldhausen/Dorfstetten.

Bei den Herren gaben die Favoriten den Ton an

Bei den Herren fand der Zweikampf der beiden Dominatoren der letzten Saison Benedikt Moser und Florian Tischberger seine Fortsetzung. Das erste Rennen entschied Tischberger (Union Allerheiligen) vor Gerald Steindl (Union Waldhausen/Dorfstetten) und dem „Hausherren“ Harald Spiegl (ASKÖ St. Georgen/Walde) für sich. Der zweite Lauf verlief noch knapper und nach einer starken Steigerung von Benedikt Moser (Union Allerheiligen), der im ersten Lauf den vierten Platz belegte, kam es zu einer ex aequo-Entscheidung mit Florian Tischberger. Beide überquerten mit der Tagesbestzeit von 23,95 Sekunden die Ziellinie und standen ganz oben auf dem Podest. Den dritten Platz errang Markus Leonhardsberger von der Union Waldhausen/Dorfstetten.Bei der Siegerehrung zeigte sich Georg Fichtinger vom Hauptsponsor Sparkasse beeindruckt von den exzellenten Leistungen der Rennläufer und insbesondere der Nachwuchstalente. Eine besondere Überraschung für die Verantwortlichen des Schorschiliftes gab es bei der Siegerehrung. Für die hervorragende Zusammenarbeit und als Dank für die Unterstützung wurde eine selbstgefertigte Plakette überreicht, welche einen Ehrenplatz in der neu gestalteten Hexenhütte erhalten wird.

Auf Pause folgt Marathon-Wochenende

Nach einer Pause kommende Woche kommt es in zwei Wochen zu einem Marathon-Wochenende für die Rennläufer des Strudengaucup. Am 18. Jänner steigt ab 17 Uhr der Slalom am Schorschilift in St. Georgen am Walde und am 20. Jänner die beiden nächsten Riesentorläufe in Lackenhof am Ötscher. Die Fans sind gespannt, wie es nach dem turbulenten, aber gelungenen Auftakt weitergeht. 

Blick auf die Gesamtwertung nach zwei Rennen 

Herren 

1. Florian Tischberger (50 Punkte)

2. Benedikt Moser (37 Punkte)

3. Harald Spiegl (27 Punkte)

4. Markus Leonhardsberger (26 Punkte)

5. Patrick Schaurhofer (21 Punkte)

Damen

1. Elena Kastenhofer (50 Punkte)

2. Sandra Baumgartner (40 Punkte)

3. Lea Wöran (30 Punkte)

4. Laura Edtbauer (23 Punkte)

5. Hanna Keplinger (22 Punkte)

Die Ergebnisse aller Klassen sowie die Stände in der Gesamtwertung können unter www.skizeit.at abgerufen werden.

 

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