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MAUTHAUSEN. Tischtennis steht an der Mittelschule Mauthausen ab sofort regelmäßig auf dem Stundenplan. Im Rahmen der Schulinitiative „Ran an die Platte“ trainieren Schüler wöchentlich donnerstags und haben dabei vor allem eins: Spaß an Bewegung.

  1 / 3   Tischtennis steht an der Mittelschule Mauthausen ab sofort regelmäßig auf dem Stundenplan. (Foto: Bernhard Kinz-Presslmayer)

„Ran an die Platte“ ist eine Initiative, die Kinder zwischen acht und 14 Jahren spielerisch für Tischtennis und Bewegung begeistern soll. Zufällig stieß Bernhard Kinz-Presslmayer auf das Projekt: Bei seiner Tätigkeit als Organisator der Bezirksschulmeisterschaft im Donausaal in Mauthausen erzählte ihm Projektleiter Rastislav Pomsahar von der Aktion. Pomsahar hatte zuvor die Fortschritte der Mittelschule Perg Stadtzentrum begutachtet, die als erste oberösterreichische Schule die Landesfarben im Projekt vertreten hatte.

Chance für intensiveres Training

Kinz-Presslmayer sah sofort die Möglichkeit, das Tischtennistraining an der Mittelschule Mauthausen zu intensivieren. Nach Zustimmung der Schulleitung startete das Projekt im neuen Schuljahr. „Olympia goes school“ heißt die Förderinitiative des Bundesministeriums für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport. Sie ermöglicht allen 32 olympischen Sommersportarten eine Zusammenarbeit zwischen Fachverband, Verein und Schule. Ziel ist es, Kinder frühzeitig für Bewegung zu begeistern und ihnen den Einstieg in ein aktives Leben zu erleichtern.

„Studien belegen, dass man gesünder und länger fit im Alter ist, wenn man sich frühzeitig und regelmäßig bewegt. Egal, für welche Bewegungsform man sich entscheidet“, erklärt Kinz-Presslmayer. „Wenn es Tischtennis ist und wir unsere Erfahrung einbringen können, freut es mich umso mehr.“

Freude an Bewegung steht im Vordergrund

Im Vordergrund steht zunächst die Freude an der Bewegung. „Auf diese Weise können wir Talente frühzeitig erkennen und fördern. Die weitere Arbeit findet dann ohnehin im Vereinstraining statt“, sagt der Sektionsleiter des örtlichen Bundesligavereins. Gemeinschaft ist ein weiterer wichtiger Faktor, denn zusammen mit Freunden macht Sport noch mehr Spaß.

Schüler wie Noel Freudenthaler sind begeistert: „Ich habe mich angemeldet, weil ich Tischtennis schon immer ausprobieren wollte. Es macht richtig Spaß und ich freue mich auf das nächste Training.“ Auch Direktorin Sabine Bauernfeind freut sich über die Begeisterung der Jugendlichen: „Es ist schön zu sehen, dass die Kinder mit Freude dabei sind, auch wenn es eine Herausforderung ist, zusätzliche Stunden im ohnehin gut gefüllten Stundenplan unterzubringen.“


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