Mix aus Jugend & Routine: Greiner SPÖ präsentiert Kandidatenliste
GREIN. Die Greiner Sozialdemokraten brachten am Freitag ihre Kandidaten für die Gemeinderatswahl im Herbst in Stellung.Mit einem Mix aus bewährten Gemeinderäten und jungen Kandidaten blickt SPÖ-Stadtgruppe optimistisch in die nächste Periode.

Ziele für die Wahl am 27. September lauten das Bürgermeisteramt zu verteidigen, ein Gewinn des 13. Mandats um damit der Koalition von ÖVP und Bürgerliste die Möglichkeit zu nehmen, mit ihrer Mehrheit im Gemeinderat wichtige Entscheidungen und Projekte zu blockieren und zu verhindern.
Michlmayr stellt sich der Wiederwahl - Newcomer auf Platz zwei
An der Spitze des Teams steht Manfred Michlmayr, der wieder als Bürgermeister kandidiert und die rote Liste anführt. Schon auf Platz zwei rangiert mit Stefan Göbl ein Newcomer, der sich als Obmann des Vereins „generation now“ und als Organisator von Jugendevents wie „esperanto vibes“ einen Namen gemacht hat. Er wird sich vor allem um die Themen Wirtschaft, Bauland und Stadtkern kümmern.
Während Herbert Brunner sen. wieder zu den Routiniers zählt, ist Fabiola Gattringer an vierter Stelle wieder eine Vertreterin der jüngeren Generation, sie leitet den Jugendzentrumsverein „Jugend und Zukunft“ sowie den Arbeitskreis „Gesunde Gemeinde“ und sieht dort auch den Schwerpunkt ihrer zukünftigen Arbeit. Komplettiert wird das Spitzenteam durch Ingrid Michlmayr, Obfrau des Ausschusses für Familie und Soziales, sowie Dr. Karl Hohensinner, der den Kulturausschuss leitet.
Bei der Jahreshauptversammlung zeigte Manfred Michlmayr in einem Rückblick auf die letzten sechs Jahre, dass in Grein eine lange Liste von großen und kleinen Projekten umgesetzt wurde. Altstoffsammelzentrum, Kindergarten, Schulküche, Jugendzentrum, Jubiläumstraße, Hochwasserschutz, Kaigestaltung, Sicherung von Eisenbahnkreuzungen und die Restaurierung von Kleindenkmälern sind nur einige Beispiele dafür.
Der Ausblick auf die nächsten Jahre bringt eine Menge von Aufgaben die zu bewältigen sein werden - Bauland und Arbeitsplätze stehen an vorderster Stelle der Prioritätenliste, die Restaurierung des Stadttheaters, Straßenbau und Infrastrukturprojekte im Bereich Kanal, Wasser und Straßenbeleuchtung werden ebenfalls wichtige Schwerpunkte der Gemeindearbeit bilden. Es gibt außerdem Bestrebungen, EKIZ und Nachmittagsbetreuung in die „Raumreserve“ im Kindergarten zu übersiedeln, das Jugendzentrum braucht dringend mehr Platz und am Friedhof soll endlich ein WC errichtet werden.
Aktuelle Brennpunkte
Auch die aktuellen Themen Parkraumüberwachung und Tourismusbüro wurden lebhaft diskutiert. Die SPÖ Grein spricht sich einhellig gegen die äußerst umstrittene Parkraumüberwachung durch einen privaten Wachdienst aus und fordert weiter dessen sofortige Abschaffung. Durch die Übersiedelung des Tourismusbüros ins Alte Rathaus würde die Gemeinde 10.000 Euro an Miete und Betriebskosten sparen, Geld, das für die Förderung von Vereinen und touristischen Projekten verwendet werden könnte!


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