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PERG. Nach dem Statement von Mühlviertler VP-Nationalratsabgeordnete  Nikolaus Prinz weist nun  WWF-Wolfexperte Christian Pichler seine „unsachlichen Angriffe“ in Sachen Wolf zurück.  

 “Die Republik Österreich ist zur Einhaltung von EU-Naturschutzvorgaben verpflichtet, denen sie einst selbst zugestimmt hat. Zuletzt haben sowohl Umweltministerin Elisabeth Köstinger als auch EU-Umweltkommissar Karmenu Vella bekräftigt, dass für den Wolf ein hoher Schutzstatus gilt. Auf dieser Basis verlangt der WWF von den zuständigen Landesräten schon seit Jahren ein rechtskonformes Wolfs-Management samt Herdenschutz und höheren Entschädigungszahlungen für Landwirte, falls Schäden auftreten. Parallel dazu braucht es deutlich mehr Forschung, Information und Beratung. Wäre die Politik den Vorschlägen des WWF rechtzeitig gefolgt, wäre jetzt auch das Mühlviertel besser auf die natürliche Rückkehr des Wolfs vorbereitet“, so Pichler.

Projekt: Herdenschutz

Weiter meint er: „Es ist im absoluten Interesse der heimischen Bauern, dass bewährte Lösungen erprobt und ausgebaut werden. In Frankreich, der Schweiz und Italien gibt es längst funktionierende Herdenschutz-Projekte, wie eine Kombination von Elektrozäunen mit Schutzhunden und Hirten, um die Schäden an Nutztieren möglichst gering zu halten. Daran sollte sich auch Österreich orientieren, wo diese Projekte bisher entweder gar nicht oder nur auf Sparflamme umgesetzt wurden. Niemand sagt, dass dieser Weg einfach ist, ihn aber nur zu verweigern, ohne eine rechtlich mögliche Alternative zu nennen, ist fast schon fahrlässig. Wer so agiert, lässt auch die betroffenen Landwirte mit ihren Sorgen allein im Regen stehen.“

„Als Abgeordneter und Bürgermeister wurde Herr Prinz für Lösungen gewählt, nicht für Stammtisch-Parolen ohne Faktenbasis. In diesem Sinne sollte er konstruktive Vorschläge einbringen, die den Menschen vor Ort wirklich helfen anstatt nur ihre Ängste zu verstärken“, kritisiert Pichler die Arbeit von Prinz.


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Gastuser
Gastuser
25.05.2018 23:57

Wolfsexperte kritisiert Statement von Nikolaus Prinz

Würde ich nicht mit Nutztieren leben und hätte ich nicht bereits erlebt, welche Panik das Auftauchen eines Wolfes auf der Weide unter ihnen auslöst, würden die Worte von Herrn Pichler für mich sehr beeindruckend klingen. Er erzählt von bereits funktionierenden Modellen für ausreichenden Herdenschutz und von Entschädigungszahlungen. Er spricht davon, dass die Forderung von Nationalrat Prinz, die FFH Richtlinie zu verändern, Stammtischgesprächsqualität habe. Also ist nach seinem Dafürhalten jeder Mensch, der sich kritisch dem Auftauchen des Wolfes gegenüber verhält, ein zu disqualifizierender Mitbürger, dem das Mitgefühl für das Mitgeschöpf Tier abhanden gekommen ist. Leider zeigt sich der Alltag des Weidetierhalters ganz anders. Ich würde mir wünschen, dass Herr Pichler ein Modell entwickelt, das es möglich macht, dass Weidetiere tatsächlich wirksam geschützt werden können, und ich würde mir wünschen, dass diejenigen, die den Wolf haben möchten, dieses Modell finanzieren. Als Nutztierhalterin vermisse ich zusätzlich das Mitgefühl des WWF-Vertreters Pichler für das Weidetier, das zu Wolfsfutter degradiert wird. Der Bauer wird angehalten, Stress in der Tierhaltung zu vermeiden. Dem Wolf dagegen wird es zugestanden, dieselben Herden in Panik zu versetzen, Tiere schwer zu verletzen und zu töten. Warum wird also von Tier zu Tier mit zweierlei Maß gemessen und das Leid des Weidetieres nicht wahrgenommen? Die Forderung von NR Prinz, die FFH Richtlinie zu verändern und damit den absoluten Schutzstatus des Wolfes aufzuheben, ist für mich ein konstruktiver Lösungsvorschlag. Menschen machen Gesetze und Menschen können diese Gesetze auch wieder verändern! Und hinter der EU stehen doch auch Menschen, oder etwa nicht?

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Gastuser
Gastuser
02.06.2018 14:18

Da wird gejammert , wenn ein Wolf mal ein Schaf reißt , weil das Tier als "Wolfsfutter" deklariert wird und die Weidetiere leiden. Die selben Tierhalter verkaufen aber ihre, ach so bemitleidenswerten Tiere, in den Fernen Osten oder noch weiter weg, Nehmen für das Tier tagelange Wege ohne Futter und Wasser , ohne Rast , ja sogar das elendigliche Verenden während dieser Horrorfahrten in Kauf ! Nicht zu vergessen das Schächten in diesen Ländern , das ohne Betäubung erfolgt und ein langes qualvollen Ausbluten nach sich zieht !!!! Wer davon schon mal Videos gesehen hat, weiß wie furchtbar grausam DAS ALLES für diese Tiere ist! Wird da vielleicht auch mit zweierlei Maß gemessen ??? Ich frage mich , was für ein Tier ein humanerer Tod ist - ein Todesbiss eines Wolfs , der gezielt und prägnant erfolgt oder das tagelange Leid eines Tiertransports in ferne Länder und schlussendlich das betäubungslose Schächten der armen Tiere !!!! Ach ja, ich vergaß , da geht es ja um Geld !!! Und für Geld nimmt so ein Tierbesitzer DAS in Kauf !!! Einem Wolf zu gönnen , dass er ein Tier reißt und seinen Hunger stillt, das geht ja mal gar nicht !! Vergesst nicht , der Wolf war früher da, wie der Mensch !! Dieser hat die Tiere nur vertrieben und ausgerottet!!! DER WOLF HAT SOMIT ÄLTERE RECHTE , AUCH WENN SO MANCHER MENSCH GLAUBT, DIESE RECHTE NICHT AKZEPTIEREN ZU KÖNNEN !!

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Gastuser
Gastuser
23.05.2018 12:44

wolfsexpertekritisiert Statement von NR NikolausPrinz

Der "Wolfsexperte" des WWF Pichler versucht hier in üblicher Manier kritische Stimmen zur Frage des uneingeschränkten Wolfszuzuges mundtot zu machen. Man spricht von Diskussion und lässt keine Gegenmeinung zu. "Experten "werden zu Diktatoren ! Stammen diese vom WWF, wundert mich das nicht mehr, seit dem ich das Schwarzbuch WWF "Dunkle Geschäfte im Zeichen des Panda" gelesen habe. Es wird Zeit, dass der betroffene Teil der Bevölkerung, der auch seine Bedenken gegen den Mainstream zu Gehör bringen will, mit mehr Zivilcourage äußert, auch wenn dafür keine Spendengelder fliessen.