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BEZIRK PERG. 11.000 Perger Beschäftigte befinden sich momentan in Kurzarbeit und 2.030 Personen sind arbeitslos gemeldet. Somit liegt die Zahl der Arbeitslosen um knapp 114 Prozent höher als im Vorjahr. Am stärksten betroffen von Arbeitslosigkeit ist die Gruppe der unter 25-Jährigen (+169%). 

Foto: Weihbold
Foto: Weihbold

„Der Höhepunkt der Arbeitslosigkeit dürfte überschritten sein, vorausgesetzt die Situation rund um Corona bleibt weiterhin stabil. Wir rechnen nur mit einer sehr langsamen Erholung des Arbeitsmarktes und mit einer länger andauernden Arbeitslosigkeit, die deutlich über den Durchschnitt der letzten Jahre liegt. Weiterhin arbeiten wir unter Hochdruck an der Abarbeitung der Kurzarbeitsanträge von mehr als 600 Perger Betrieben“, betont Christa Hochgatterer, Leiterin AMS Perg. 

Allerdings hat die Zahl der vorgemerkten Personen gegenüber dem März schon leicht abgenommen. 367 Personen haben im letzten Monat ihre Arbeitslosigkeit beendet und eine Beschäftigung aufgenommen. Die Schulungsaktivitäten des AMS sind aufgrund der aktuellen Krise und der damit verbundenen Einschränkungen um etwa ein Viertel zurückgegangen. Mit Mitte Mai ist ein etappenweises Wiederhochfahren geplant.

Lehrlinge weiterhin gesucht

Die Zahl der aktuellen Stellenangebote hat stark abgenommen und liegt auf niedrigem Niveau. Aktuell stehen 224 Jobs zur Verfügung und damit um 60 Prozent weniger als im April 2019.

Der Lehrstellenmarkt i m Vergleich bleibt relativ unbeeindruckt von der aktuellen Krise. 41 lehrstellensuchenden Jugendlichen stehen 224 Ausbildungsangebote zur Verfügung. Die Unternehmen suchen weiterhin Lehrlinge, denn sobald die wirtschaftliche Aktivität wieder in Fahrt kommt, werde diese auch gebraucht. 


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