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PERG. Bei einer Straßenaktionen vor dem Perger Einkaufszentrum forderten Aktivisten aus der Sozialistischen Jugend, den Roten Falken, der Jungen Generation und der Gewerkschaftsjugend mehr Geld für Ausbildungsplätze und ein generelles Recht auf Arbeit.

Die roten Jugendorganisationen machten mit einer Straßenaktion in Perg auf die Jugendarbeitslosigkeit aufmerksam. Foto: SJ OÖ

Auf ihre Aktion aufmerksam machten sie mit Schildern und der Aufforderung bei Zustimmung zu hupen. “Wer schon im jungen Alter ohne berufliche Chancen auf der Straße steht, hat einen Startnachteil, der oft das ganze Berufsleben lang nicht mehr zu aufholen ist. Wir dürfen nicht zulassen, dass eine ganze Generation wegen der steigenden Jugendarbeitslosigkeit auf der Strecke bleibt“, sagt Alexander Leutgeb, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend (SJ) Perg angesichts fast 7.000 junger Arbeitsloser und mehr als 1.300 Lehrstellensuchender in Oberösterreich.

Geld für die Jugend in die Hand nehmen

„Den jungen Menschen, die unverschuldet vor einer unsicheren Zukunft stehen, muss rasch geholfen werden. Denn je länger sie unter Zukunftsängsten leiden und das Gefühl haben, nicht gebraucht zu werden, desto schwerwiegender sind die persönlichen Folgen“, betont der Perger Lukas Köppl-Haslinger, der Vorsitzender der Roten Falken OÖ ist. „Es ist lächerlich, wenn jetzt manche meinen, man mache Schulden auf Kosten der jungen Menschen. Das Gegenteil ist der Fall: Wird jetzt zu wenig investiert, zahlen wir Jungen die Zeche“, sagt er weiter.

Das Recht auf Arbeit

Neben einem Ausbildungsfonds für Betriebe, um Lehrplätze zu schaffen und einer Erhöhung des niedrigen Arbeitslosengeldes, fordern die jungen Roten auch ein „Recht auf Arbeit“. „Wir wollen das Recht auf einen qualitativ hochwertigen Arbeitsplatz gesetzlich verankern. Dazu muss auch im staatlichen und staatsnahen Bereich massiv in nachhaltige, grüne Jobs investiert werden. In Zeiten von Jugendarbeitslosigkeit und Klimakrise ist das der einzige Weg, um eine Trendwende zu schaffen,“ sind sich die roten Jugendorganisationen einig.


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