SPÖ-Modell "6+3" soll Familien im Sommer entlasten
BEZIRK PERG. Ferienzeit bedeutet auch immer ein Balance-Akt für Familien und Betriebe. Sozial-Landesrätin Birgit Gerstorfer und die SPÖ Oberösterreich haben sich deshalb ein Modell überlegt, das Familien und Betriebe entlastet: Der 6+3 Familien-Sommer-Plan.

„Wir hinken bei der Kinderbetreuung und der frühkindlichen Bildung weit hinterher. Nun ist es Zeit, neue Wege in der Bildung zu gehen“, sagt SPÖ Landtagskandidat Bürgermeister Erich Wahl. Das Konzept ist simpel, die Wirkung groß: Nach sechs Wochen Sommerferien haben Eltern die Möglichkeit, ihre Kinder in eine Sommerschule am Schulstandort zu geben. Es steht ihnen frei, ob sie das Angebot in Anspruch nehmen oder nicht. Eines ist jedoch gewährleistet: Auf den Platz in der Sommerschule gibt es einen Rechtsanspruch. Unterrichtet werden die Kinder von Lehrern, die sich freiwillig melden. Unterstützt werden sie dabei von Lehramtsstudierenden – selbstverständlich gegen Bezahlung.
Auch Betriebe profitieren vom 6+3 Modell
„Die neun Wochen Sommerferien sind für alle Personalplanungseinheiten in jedem Unternehmen eine echte Herausforderung“, so Wahl. Mitarbeiter mit Kindern könnten nur in den Schulsommerferien ihren Urlaub konsumieren. Andere Kollegen würden jedoch auch gerne im August Urlaub nehmen. „Insofern stellen die Schulsommerferien neben Familien und Kindern und auch Betriebe vor große Schwierigkeiten“, so Wahl.
„Abseits von dem Modell gibt es heuer einen Geburtstagskalender, um die wichtigsten Familienfest besser planen zu können. Der Kalender ist ab sofort im SPÖ Bezirksbüro abholbereit“, freut sich Wahl über dieses kostenlose Serviceangebot für die Familien.


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