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FPÖ-Nationalrätin Rosa Ecker zur neuen Bundesobfrau der "initiative Freiheitliche Frauen" gewählt

Markus Hochgatterer, 08.06.2022 10:10

SAXEN. Die freiheitliche Nationalrätin Rosa Ecker wurde am Wochenende in Salzburg einstimmig zur neuen Bundesobfrau der „initiative Freiheitliche Frauen“ (iFF) gewählt.

FPÖ-Landesparteiobmann, Landeshauptmann-Stv. Manfred Haimbuchner und Landesparteisekretär LAbg. Michael Gruber gratulieren der neuen Bundesobfrau der „initiative Freiheitliche Frauen“, Nationalrätin Rosa Ecker. (Foto: FPÖ OÖ)

Erste Glückwünsche kamen von FPÖ-Landesparteiobmann, Landeshauptmann Stellvertreter Manfred Haimbuchner und FPÖ-Landesparteisekretär, LAbg. Michael Gruber: „Es freut uns, dass Rosa Ecker, die seit dem Jahr 2012 Landesobfrau der iFF in Oberösterreich ist, nunmehr von der langjährigen FPÖ-Frauensprecherin NAbg. a. D. Carmen Schimanek dieses Amt übernommen hat“. Rosa Ecker ist nicht nur in der Frauenpolitik im Parlament engagiert, die Saxenerin ist FPÖ-Bezirksparteiobfrau in Perg und seit dem letzten Landesparteitag ist sie auch eine der Landesparteiobmann-Stellvertreter der FPÖ Oberösterreich. 

Ecker über in Antrittsrede Kritik an Bundesregierung: „Gewaltschutz-APP als Musterbeispiel für politisches Versagen“

Nicht mit Kritik an der Bundesregierung spart Ecker beim Thema Gewalt gegen Frauen: „Vor allem Femizide dominieren leider die Nachrichtenlage in der heimischen Frauenpolitik. Nach jedem dieser traurigen Einzelfälle werden die Rufe nach Maßnahmen laut. Es ist aus meiner Sicht nötig und überfällig, dass umgehend die bereits bestehenden Hilfestellungen evaluiert werden. Ich kann aber – ohne ein Prophet sein zu müssen – schon für mich das Fazit ziehen: Diese Maßnahmen wirken kaum bis gar nicht.“ Die FPÖ-Frauensprecherin nennt als Musterbeispiel fürs politische Versagen die „Gewaltschutz-App“. Mittels stillen Alarm können sich Frauen per Knopfdruck bei der Polizei Hilfe holen. „Die Suche nach dieser ‚DEC-112‘-App ist gelinde gesagt mehr als kompliziert. Wenn jemand nicht weiß, dass sich dahinter genau diese Notruf-App für Gehörlose verbirgt, findet er diese auch nicht. Daher mein Appell an die Frauenministerin und den Innenminister: Das geht noch besser“, forderte Ecker hier rasch eine einfachere Möglichkeit des Auffindens dieser Notruf-App. „Was nützt nämlich eine APP, die niemand findet!“, fragt sich Ecker.


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