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MAUTHAUSEN/ENNS/ENNSDORF/ST. VALENTIN/ST. PANTALEON-ERLA. Das projektbegleitende Verkehrskonzept zur Donaubrücke Mauthausen liegt vor. Ziel war es, die Möglichkeiten einer stärkeren Nutzung des öffentlichen Verkehrs in der Region auszuloten. Schwerpunkte lagen auf Pendler- und Radverkehr.

Die Donaubrücke Mauthausen, die die beiden Bundesländer in der Region miteinander verbindet, soll ab Ende 2024 neu errichtet werden. (Foto: Archiv Tips)

Das Verkehrskonzept entstand im Auftrag der Gemeinden Mauthausen, Enns, Ennsdorf und St. Valentin sowie St. Pantaleon-Erla. Fachliche und finanzielle Unterstützung erhielten die Gemeinden von den Ländern Ober- und Niederösterreich. Das Konzept soll dazu beitragen, die Regionen Perg, Linz- Ost und Amstetten über das Projekt neue Donaubrücke hinaus gemeinsam zu denken.

Engmaschiges Radwegnetz

Regina Rausch vom Amt der niederösterreichischen Landesregierung betont, dass Investitionen in den öffentlichen Verkehr und das Radfahren die Pkw-Nutzung reduzieren. Sie hebt die Bedeutung einer gut ausgebauten Radinfrastruktur insbesondere für Arbeitswege mit kurzer Entfernung hervor. Ein Ziel sei daher, ein engmaschiges Radwegnetz mit Anbindungen an wichtige Ortszentren, Knoten des öffentlichen Verkehrs und den Betriebsstandorten zu schaffen.

Pendler einbeziehen

Stefan Holzer vom Amt der oberösterreichischen Landesregierung unterstreicht, wie wichtig es sei, die Bedürfnisse der Pendler in die Verkehrskonzepte einzubeziehen. Fast ein Fünftel der rund 1.800 Befragten könne sich beispielsweise vorstellen, eine Fahrgemeinschaft zu gründen.

Klimaticket testen

Ein besonderes Augenmerk liegt auf der bevorstehenden Mobilitätswoche im September, während der Probe-Klimatickets getestet werden sollen. Beschäftigte sollen so ausprobieren können, ob sich der Arbeitsweg mit öffentlichen Verkehrsmitteln entspannter bewältigen lässt als mit dem eigenen Auto.

Viele Projekte geplant

Für den Radverkehr sind Holzer zufolge viele kleinere Maßnahmen vorgesehen, die vor allem von den Gemeinden umgesetzt werden sollen. Auch für Bus- und Bahnhaltestellen wurden Verbesserungen identifiziert. Für die europäische Mobilitätswoche im Herbst sind gemeindeübergreifend öffentlichkeitswirksame Aktionen in allen fünf Gemeinden geplant.


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