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MAUTHAUSEN. Nach sieben Monaten Bauzeit wurde diese Woche die Straßenbauprojekt am Kirchenberg offiziell fertiggestellt und für den Verkehr freigegeben. Kernstück des Projektes war, eine sichere Gehsteigverbindung für die Bewohner vom Friedhof bis zur Kirche zu schaffen und das Nadelöhr rund um den alten „Pfarrerstadl“ zu entschärfen. 

  1 / 2   Die Marktgemeinde Mauthausen eröffnet ihr Gehsteig- und Infrastrukturprojekt am Kirchenberg. (Foto: Grünsteidl)

Neben den straßenbaulichen Maßnahmen wurde die gesamte unterirdische Infrastruktur, sprich Kanal, Gas- und Wasserleitungen sowie die Strom- und Internetkabel neu verlegt. Für die Gemeindebürger wurde dadurch ein 1,5 Meter breiter Gehsteig neu geschaffen und die bestehende Fahrbahn auf 4,5 Meter verbreitert. Zudem konnte dabei auch die Parksituation für das direkt angrenzende Pfarrheim verbessert werden. Da der alte „Pfarrerstadl“ im Zuge der Bauarbeiten weichen musste, wurden die Fundamente für die neuen Lagerräumlichkeiten gemeinsam mit den Vertretern der Pfarre entworfen und in die neue Stahlbeton-Stützmauer integriert, um so eine optimale Lösung für Pfarre und Gemeinde zu erreichen.

Weitere Projekte in Vorbereitung

Das Bauprojekt am Kirchenberg markiert somit den Grundstein für weitere notwendige und lange diskutierte Bauvorhaben in Mauthausen. Das Gehsteigprojekt am Hinterberg Ost vom Bahnhof bis zum Friedhof sowie die Neuerrichtung eines Hochbehälters samt dazugehöriger Wasser-Transportleitung und Brunnen sind bereits in Vorbereitung und sollen bald folgen.

Zudem plant die Gemeinde Mauthausen derzeit die Errichtung eines neuen Geh- und Radweges, um den Westen von Mauthausen sicher mit dem Zentrum verbinden zu können. „Die bestehende Radroute entlang der Linzer Straße ist für unsere Alltagsradler und den Tourismus sehr unzufriedenstellend und außerdem äußerst gefährlich. Die neue geplante Trasse am bestehenden Begleitweg der Gusen würde nicht nur die Sicherheit für die heimischen Radfahrer deutlich erhöhen, sondern könnte mit einigen kleinen Begleitprojekten neue touristische Akzente setzen“, so der zuständige Ausschussobmann für Straßenbauarbeiten Sascha Grünsteidl.


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