Schwertberger Maschinenbauer baut Fertigung in Serbien aus
SCHWERTBERG. Das bekannte Perger Unternehmen Engel erweitert sein internationales Produktionsnetzwerk und errichtet einen neuen Standort im serbischen Kikinda. Dort sollen künftig mechanisch bearbeitete Komponenten gefertigt werden.

Im ersten Schritt entstehen auf rund 13.000 Quadratmetern neue Fertigungskapazitäten. In den ersten drei Jahren sollen etwa 150 Mitarbeiter am Standort aufgebaut werden. Die österreichischen Werke sollen dadurch zusätzliche Kapazitäten für komplexe und kundenspezifische Systemlösungen erhalten.
„Der neue Standort in Kikinda ergänzt unsere bestehenden Werke in Europa“, sagt Stefan Engleder, Geschäftsführer des Konzerns. „Er erhöht unsere Wirtschaftlichkeit und schafft Flexibilität gegenüber der direkten Belieferung aus Asien. Unsere österreichischen Standorte gewinnen dabei Raum für hochkomplexe, spezifische Systemlösungen, die weltweit nachgefragt werden“, so Engleder weiter.
Mitarbeiter aus Österreich sollen Team schulen
Die Leitung von Engel Serbien übernimmt Peter Jungwirth zusätzlich zu seiner kaufmännischen Leitung des Standortes in Kaplice in Tschechien. Mitarbeiter aus Österreich sollen das lokale Team schulen und den Wissenstransfer sicherstellen.
Mit dem neuen Standort will Engel seine europäische Lieferkette breiter aufstellen und Transportwege sowie Lieferkettenrisiken verringern.








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