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PETERSKIRCHEN. Im Wahlkreis Innviertel geht die Liste „Alternative Listen, KPÖ Plus, Linke und Unabhängige“ (Kurzbezeichnung KPÖ) mit Andreas Auzinger (23) aus Peterskirchen als Spitzenkandidat in die Nationalratswahl am 29. September.

Andreas Auzinger ist der KPÖ-Spitzenkandidat im Innviertel. (Foto: privat)
Andreas Auzinger ist der KPÖ-Spitzenkandidat im Innviertel. (Foto: privat)

Auf Platz zwei kandidiert die Keramikerin und Hausfrau Anna Lasser (41) aus Eberschwang.

Insgesamt stehen auf dem Regionalwahlvorschlag Innviertel für die KPÖ-Liste zehn Personen, landesweit in den fünf Wahlkreisen und auf der Landesliste 57.

Wende in der Verkehrs- und Wirtschaftspolitik

Der Einzelhandelskaufmann Andreas Auzinger ist seit mehreren Jahren in der KPÖ aktiv, Bezirkssprecher der KPÖ im Innviertel und aktives und kritisches Mitglied der Gewerkschaft GPA-djp. Seine Meinung: „Umweltverträgliche und soziale Wirtschaft geht nur mit Plan! Wir brauchen eine Wende in der Verkehrs- und Wirtschaftspolitik, es bleibt nur noch wenig Zeit, den Klimawandel zu stoppen. Mit einer Marktwirtschaft ist das nicht möglich, erst recht, wenn der Hackler nicht der Beschissene sein soll.“

Öffentlicher Verkehr zum Nulltarif

Vor allem im ländlichen Bereich könne daher nur durch staatliches Eingreifen der Verkehr umweltfreundlicher gestaltet werden. Auzinger: „Guter Wille allein reicht nicht, um zur Arbeit zu kommen. Damit weniger Menschen mit dem Auto fahren, muss der öffentliche Verkehr ausgebaut werden, und zwar zum absoluten Nulltarif!“

Industrie verstaatlichen

Weiters meint Auzinger, dass die Industrie verstaatlicht werden muss. Denn solange mit umweltschädlichen Technologien Geld verdient werde, könne es keine umweltverträgliche Wirtschaft geben: „Eine verstaatliche Wirtschaft im Volkseigentum dagegen kann ohne Druck von Aktionären und Investoren den Weg in eine nachhaltige Gesellschaft einleiten“, ist der KPÖ-Kandidat überzeugt.


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