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PETTENBACH/MAILAND. Edel­metall bei einem internationalen Bewerb ist auch für Konditoren ein ganz besonderer Erfolg. Die Anstrengungen des Teams um die Pettenbacher Konditormeis­terin Brigitta Schickmaier wur­den nun mit Bronze belohnt.
 

  1 / 8   Martin Studeny (l.) Stefan Loidl (2. v. l.), Martin Hopfgartner und Coach Brigitta Schickmaier freuten sich riesig über die Medaille bei der Weltmeisterschaft. Foto: Klemens Fellner

Martin Studeny, Martin Hopf­gartner und Stefan Loidl traten bei der Konditoren-WM in Mai­land für Österreich an. Auf einen Platz unter den Top-5-Nationen hatten sie insgeheim gehofft – schlussendlich durfte man sich sogar über Edelmetall freuen.

Internationale Konkurrenz

Hinter Sieger Japan und den Lo­kalmatadoren aus Italien belegte das junge Konditoren-Team den hervorragenden dritten Platz. Damit konnten die Österreicher neun Konkurrenten aus aller Welt, wie Mexiko oder Frankreich hin­ter sich lassen. Dementsprechend euphorisch zeigte sich Coach und Jurorin Brigitta Schickmaier: „Ich bekomme noch immer Gän­sehaut, wenn ich an die Verkün­dung des Ergebnisses denke. Dass unser junges Team, das noch nie bei einer Weltmeisterschaft dabei war, eine solche Platzierung schafft, ist einfach sensationell.“

Fulminante Leistung

Punktgenau wurden am Wett­kampftag Pralinen, Torten und Skulpturen abgeliefert. Sieben­einhalb Stunden standen für die Arbeiten insgesamt zur Verfü­gung. Dabei saß laut Brigitta Schickmaier beinahe jeder Hand­griff. Eine fulminante Leistung von Hopfgartner, Loidl und Stu­deny.

Geschmack und Ausführung

Beim Wettbewerb, der im Rah­men der Gastronomiemesse „HOST Fiera Milano“ stattfand, wurden die künstlerische Aus­führung und der Geschmack be­wertet. Neben diesen Hauptkri­terien kam es aber auch auf die Sauberkeit der Durchführung, die Arbeitsorganisation sowie die Ordnung am Arbeitsplatz an. In punkto künstlerischer Ausfüh­rung wurden die Einhaltung des Themas, die Schwierigkeit, die eingesetzten Techniken und auch das innovative Element bewertet.

Auch für die 30 mitgereisten Fans war die Reise nach Mailand und das Miterleben des öster­reichischen Erfolgs etwas ganz Besonderes. „Am Tag nach der Siegerehrung besichtigten wir alle gemeinsam noch Mailand. Dabei konnte man stets hören, wo unser Team ging, da wir un­sere Medaillen gar nicht mehr ab­legen wollten“, berichtet Brigitta Schickmaier.


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