Pettenbach setzt Maßnahmen mit dem Ziel die Gemeinde familienfreundlicher zu gestalten
PETTENBACH. Die Gemeinde startete das Projekt „Familienfreundliche Gemeinde“ mit dem Ziel, die Familien-, Kinder-, Jugend- und Seniorenfreundlichkeit Pettenbachs auf den Prüfstand zu stellen und weiterzuentwickeln.

Als Ergebnis dieses Projekts legten die Teilnehmer Maßnahmen fest, deren Umsetzung in den nächsten drei Jahren erfolgen muss. Erst dann kann sich Pettenbach als „Familienfreundliche Gemeinde“ bezeichnen. Einige Maßnahmen benötigen eine gewisse Zeit für die Planung und Aufbringung finanzieller Mittel. Manche werden aus finanziellen und anderen Gründen nicht realisierbar sein. Ein Anliegen, das bereits umgesetzt wurde, ist eine Mittagsaufsicht in der Volksschule bis 12.40 Uhr. Viele berufstätige Eltern können die Kinder nicht nach Unterrichtsschluss um halb zwölf von der Schule abholen. Die Kosten liegen bei einem Euro pro Stunde und Kind. Eine weitere Forderung der Vertreter war die Gestaltung des Vorplatzes beim Jugendzentrum, um gemütlich auch im Freien zu verweilen. Außerdem soll der Spielplatz neugestaltet werden, wobei jeder seine Wünsche bei einem Workshop vorbringen darf.
Projekte für Jung und Alt
Ein Anliegen der älteren Generation war die Errichtung weiterer Bankerl in Pettenbach. Im Friedhof sollte es ein Bankerl geben und auf der Strecke zum Eurospar. Ein Wunsch aus dem Bereich „Schule“ war die Errichtung von sogenannten Elternhaltestellen. Hier gehen die Kinder ein Stück zu Fuß zu den mit Tafeln gekennzeichneten Orten, anstatt mit dem Auto bis in den Schulhof gebracht zu werden.


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