Bürgermeister von Pettenbach: „Gute Entwicklung sicherstellen“
PETTENBACH. Bürgermeister Leopold Bimminger (ÖVP) spricht im Tips-Interview über aktuelle Projekte in der Almtalgemeinde und gibt zu einem ehemaligen „Dauerbrenner“-Thema Auskunft.

Tips: Herr Bürgermeister, welche Projekte sind für die Marktgemeinde derzeit wichtig?
Leopold Bimminger: Da der Bedarf weiterhin steigen wird, sind wir froh, dass wir unseren neuen Kindergarten im Almtal-Center fertigstellen konnten. Der Kindergarten, mit zwei Kindergarten- und zwei Krabbelgruppen, ist schon in Betrieb, in den nächsten Tagen wird noch der Spielplatz komplettiert. Weiters wurden über 60 Bauparzellen für Einfamilienhäuser gewidmet, wo gerade an der Errichtung der Infrastruktur gearbeitet wird. Auch ein öffentliches Wohnbauprojekt mit 24 neuen Mietwohnungen der Oö. Wohnbau wird in Pettenbach realisiert. Aktuell läuft gerade die Volksschulsanierung, hier planen wir den Einzug im September oder Oktober. Darüberhinaus tut sich aktuell in der Pettenbacher Wirtschaft einiges: zahlreiche Betriebe erweitern oder bauen neu. Die wirtschaftliche Entwicklung und die Wohnraumschaffung sind die Kernelemente dafür, dass sich die Gemeinde auch in Zukunft gut entwickeln kann.
Wie ist der aktuelle Stand bezüglich vormals geplantem „Fachmarktzentrum Pettenbach“?
Bimminger: Das ursprünglich geplante Fachmarktzentrum ist ja nicht realisierbar, das Gesamtgrundstück wurde geteilt. Auf einem Teil wird in den nächsten Tagen die Fa. Spar mit der Errichtung eines Lebensmittelmarkts beginnen, ein weiterer Teil ist für den Neubau des Lagerhauses vorgehalten und die Restfläche ist noch käuflich. Gleichzeitig ist die Gemeinde gemeinsam mit dem neuen Betreiber bestrebt, das Almtal Center weiter zu modernisieren und mit neuem Leben zu erfüllen.
Wie funktioniert die Integration der Flüchtlinge in Pettenbach?
Bimminger: Dem aktuellen Trend entsprechend hat der Druck nachgelassen. Die Betreuung funktioniert auch dank unserer freiwillig engagierten Flüchtlingshelfer sehr gut. Gerade das Warten auf den Asylbescheid ist für viele Flüchtlinge – einige sind nun schon rund zweieinhalb Jahre hier und haben sich hier eingelebt – eine Belastung. Dann zu erfahren, dass man einen negativen Asylbescheid erhält, ist besonders hart.


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