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ALMTAL. Der Verkehrsdienstevertrag zwischen Land und ÖBB läuft Ende 2019 aus. Was danach mit der Almtalbahn geschieht, ist ungewiss. Ein neu gegründetes Personenkomitee will nun seine Kräfte für die Zukunft der Regionalbahn bündeln.

Foto: Schilcher
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Auf Einladung der Pettenbacher Vizebürgermeisterin Sigrid Grubmair (VP) trafen sich Touristiker, Pendler, Eisenbahn-Fachleute und Politiker verschiedener Fraktionen, um sich für die Almtalbahn zu organisieren. Dabei wurden auch Ideen gesammelt, um den Betrieb der Almtalbahn attraktiver zu machen.

Kürzere Fahrzeit, Kombi-Tickets und mehr

So würden bei einer Verkürzung der Fahrzeit von 65 auf 55 Minuten zwei Garnituren reichen, um einen Stundentakt aufrecht zu erhalten. Aber auch über die Themen Barrierefreiheit, Mitnahmemöglichkeit von Fahrrädern oder Kombitickets für Zug und das Kasberg-Skigebiet gesprochen.

Vorbild Vinschgaubahn

Im Jänner will man sich bei einer Exkursion zur Südtiroler Vinschgaubahn neue Impressionen holen: Im Jahr 2005, 15 Jahre nach ihrer Einstellung, wurde die 60 Kilometer lange Bahnstrecke in der Gegend von Meran wieder eröffnet, die Entwicklung der Fahrgastzahlen lag von Beginn an weit über den Prognosen. Ein positives Beispiel, das man ins Almtal mitnehmen möchte.

Über 3600 Unterschriften für Erhalt der Bahn

Groß ist auch die Unterstützung in der Bevölkerung: Die Unterschriftenliste von Sigrid Grubmair (“Rettet die Almtalbahn“) und die von Bernhard Bimminger initiierte Online-Petition („Retten wir die Almtalbahn“) haben zusammen mittlerweile über 3600 Unterstützer gefunden. Die gesammelten Unterschriften aus beiden Initiativen sollen – gemeinsam mit den Vorschlägen des Personenkommitees – „nach Möglichkeit gleichzeitig an die Verantwortlichen auf Landesebene und an die ÖBB übergeben werden“, erklärt Grubmair.


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Gastuser
Gastuser
02.11.2017 19:27

Almtalbahn

Danke, für diesen tollen Bericht! Sigrid Grubmair


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