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"Wenn wir jetzt nicht handeln, verliert Pettenbach den Anschluss"

Susanne Winter, MA, 16.08.2019 12:07

PETTENBACH. Die Gemeinde Pettenbach will den Breitbandausbau vorantreiben, doch dazu braucht es Interessensbekundungen von mindestens 50 Prozent der Bevölkerung.

Ziehen beim Breitbandausbau an einem Strang, v.l.: Leo Bimminger (ÖVP), Sigrid Grubmair (ÖVP), Michael Gruber (FPÖ) und Siegfried Mayr (FPÖ), Foto: Marktgemeinde Pettenbach

„Wenn wir jetzt nicht handeln, verliert Pettenbach den Anschluss. Es muss daher alles unternommen werden, um eine flächendeckende Breitbandversorgung zu schaffen“, betont Bürgermeister Leo Bimminger und warnt: „Die Versorgung mit Kupferkabel und Funknetz ist auf Dauer zu wenig.“

Keine Straße mehr erneuert oder gebaut, ohne Leerverrohrung für Breitband

Deshalb wird in Pettenbach keine Straße mehr erneuert oder gebaut, ohne zumindest eine Leerverrohrung für das Breitband mitzuverlegen. „Dabei stehen wir in engem Kontakt mit Providern und Internet­anbietern. Siegfried Mayr steht uns hier als kompetenter Partner zur Seite, der ein eigenes Netz in Pettenbach aufbaut“, berichtet Bimminger.

Die „Fiberservice Oberösterreich“, die „Landesglasfaser-Gesellschaft“, übernimmt den Ausbau von Gebieten, in denen der Markt nicht funktioniert. Diese wird jedoch erst bei breitem Interesse der Betroffenen tätig.

Überzeugungsarbeit nötig

Mindestens 50 Prozent der Bevölkerung im förderfähigen ländlichen Raum müssen dem Breitbandausbau mit einer positiven Interessensbekundung zustimmen. „Ich bin überzeugt, dass wir unser Ziel am schnellsten und besten bei Hausbesuchen erreichen können. Dabei bedarf es der Kooperation aller Fraktionen gemeinsam mit der Arbeitsgruppe Breitband, um den flächendeckenden Ausbau zu ermöglichen“, so der Bürgermeister.


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