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PEUERBACH/BRUCK-WAASEN/STEEGEN. Der 6. November 2016 könnte für die Gemeinden Peuerbach, Bruck-Waasen und Steegen als Schicksalstag gelten, obwohl dann nicht das Schicksal sondern die Gemeindebürger selbst über die Zukunft der Gemeinden entscheiden. Die drei Gemeinden könnten bald zu einer zusammengeschlossen werden. Um die Stimmung der Bevölkerung zum Thema Gemeindefusion aufzufangen, wurde nun eine Lenkungsgruppe gegründet.

Die Lenkungsgruppe will die Bevölkerung zum Thema Gemeindezusammenführung mit ins Boot holen, um gemeinsam Fragen und Ideen zu klären.

In den Gemeinden Bruck-Waasen, Peuerbach und Steegen herrscht Aufbruchsstimmung: die Gemeinden denken über eine gemeinsame Zukunft durch eine Zusammenführung der Gemeinden nach. Anlässlich der Auftaktveranstaltung im Jänner wurde ein Projektplan festgelegt und verabschiedet. Eine Lenkungsgruppe, in der alle Fraktionen vertreten sind, wird sich gemeinsam in den nächsten Monaten mit wichtigen Fragen zur Zusammenführung auseinandersetzen. „Wir möchten eine Entscheidungshilfe von der Bevölkerung erhalten. Weil die Stimmung zum Thema nicht eingeschätzt werden kann. Wir machen nun eine Befragung, damit wir wissen, wo es hingeht“, erklärt Peter Sattlberger, Bürgermeister von Bruck-Waasen. Erste Ergebnisse sollen im Juni 2016 vorliegen. Projektziel sei die Überprüfung der Sinnhaftigkeit der Zusammenführung der Gemeinden. „Es soll so gemeinschaftlich wie möglich gearbeitet werden, damit wir mit einer Stimme nach außen gehen können“, so Sattlberger. Bei dieser Überprüfung soll nicht nur die aktuelle Darstellung der Ausgangssituation aller Gemeinden hinsichtlich struktureller, finanzieller, organisatorischer und personeller Aspekte berücksichtigt werden, sondern auch die zukünftige Entwicklung aller Gemeinden sowie viele andere offene Fragen, die in der Auftaktveranstaltung der Lenkungsgruppe aufgetreten sind. „Was mit uns Bürgermeistern im Falle einer Zusammenlegung geschieht, steht noch in den Sternen. Ob es dann überhaupt einer von uns drei wird, kann auch noch nicht gesagt werden“, meint Sattlberger zur Personalsituation bei einer Fusion. Um alle wichtigen Themen, wie beispielsweise Wirtschaft, Verkehr, Infrastruktur, Raumordnung, Soziales, Bildung, Kultur und Landwirtschaft abdecken zu können, wurden fünf Arbeitskreise gebildet. Damit bereits von Beginn an auch die offenen Fragen und eventuellen Bedenken aus der Bevölkerung in dieses Projekt miteinbezogen werden können, ist jeder, der Interesse zeigt, eingeladen, eigene Ideen zu den oben genannten Themen einzubringen. Diese werden gerne per E-Mail oder postalisch in den Gemeindeämtern entgegengenommen. Die Lenkungsgruppe freut sich auf die Rückmeldungen aus der Bevölkerung an gemeinde@bruck-waasen.ooe.gv.at, stadt@peuerbach.ooe.gv.at oder gemeinde@steegen.ooe.gv.at.


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