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PEUERBACH. Kein Platz frei blieb beim traditionellen Maifest der Caritas-Einrichtung St. Pius in Steegen/Peuerbach, das heuer ganz im Zeichen des 60-jährigen Jubiläums der Caritas-Einrichtung stand. Dabei war die Aufregung im Vorfeld groß – war doch der prächtig geschmückte Baum kurz vor dem Fest am 1. Mai verschwunden.

Hoch hinaus wollten viele Kinder beim traditionellen Maibaumklettern.
  1 / 8   Hoch hinaus wollten viele Kinder beim traditionellen Maibaumklettern.

Noch bevor der Baum auf der Festwiese aufgestellt werden konnte, wurde dieser schon gestohlen. Die Jägerschaft und die Freiwillige Feuerwehr Steegen entpuppten sich via „Bekenner-SMS“ als die dreisten Diebe. Doch bei einer traditionsgemäßen Auslöse mit einem Fass „Pius Bräu“ und einer Jause, welche sich Diebe und Bestohlene gemeinsam schmecken ließen, war der Baum aber rechtzeitig zum Fest wieder einsatzbereit. Gespendet wurde das 22 Meter hohe Prachtexemplar heuer übrigens von Konrad Stütz, einem Bewohner von St. Pius.

22 Meter hoher Baum lockte Besucher

Mit den Raaber Blechbuam und Herzbluat spielten dieses Mal gleich zwei Bands auf. Viele Gäste schwangen zu den schwungvollen Rhythmen das Tanzbein. Langeweile kam keine auf. So sorgte am Nachmittag die Jongliergruppe für Spaß und Action, während die Mitglieder der Theatergruppe mit ihren Darbietungen von den Beatles bis hin zu Andreas Gabalier ihr Playbacktalent unter Beweis stellten. Die Schuhplattler aus Natternbach sorgten für einen zünftigen Ausklang. Der 22 Meter hohe Maibaum zog besonders die jungen Besucher an. Die Kinder standen Schlange, um den Baum bis in schwindelerregende Höhen zu „erkraxeln“.


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