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PEUERBACH. Der Peuerbacher Ortskern soll attraktiver werden. Das ist der Grundgedanke des Projekts rund um die neue Ortsgestaltung. Es ginge hier um das „Wohnzimmer“ aller drei Gemeinden, meint Ortsplaner Hannes Englmair. Aus diesem Grund wolle man die Bürger aktiv einbinden. Bei einer Informationsveranstaltung wurde laut, was sich die Menschen für das Peuerbacher Zentrum wünschen. Noch bis 24. November können Vorschläge beim Gemeindeamt abgegeben werden.

Das „Wohnzimmer“ aller drei Gemeinden, so nannte der Ortsplaner das Zentrum in Peuerbach. Foto: Wolfgang Oberlehner

Zum einen ginge es um Gestaltungsmaßnahmen im Zentrum von Peuerbach, außerdem solle der Platz um die Kirche sowie die Aufbahrungshalle neu gemacht werden. Ein großes Thema in der Stadt sei der Mangel an Parkplätzen, hier wünschen sich die Menschen definitiv eine Verbesserung. Auch Menschen mit Beeinträchtigung hätten es in Peuerbach nicht immer einfach. Das Kopfsteinpflaster würden einige gerne gegen eine ebene asphaltierte Fläche ersetzen.

Thema: Kreisverkehr

Das nicht neue Thema eines Kreisverkehrs auf Höhe der Sparkasse wurde ebenfalls angesprochen. Zu Stoßzeiten herrsche pures Chaos, merkt ein Bürger an. Ein anderer meint, bevor eine neue Ortsgestaltung in Frage kommt, solle man ein Verkehrskonzept überlegen, auch die Einbahnregelung sollte überdacht werden. „Ich bin stolz auf Peuerbach, es gibt nur zwei Städte in Österreich mit einer Ringstraße und das ist Wien und Peuerbach“, meldet sich daraufhin ein Gemeinde­bürger zu Wort.

Nutzung des Kometors

Anregungen gab es außerdem zur Nutzung des Kometors und des Schlossparks. Hier wurden Ideen wie ein überdachter Platz mit Strom, Ausschank für Veranstaltungen in Kombination mit dem Kometor und dem Melodium eingebracht. Der Platz rund um den Kometor war bisher nicht im Planungsgebiet berücksichtigt. Dieses könne man laut Englmair aber erweitern.

Wunsch nach Begegnungszone

Eine Bürgerin wünscht sich die Schaffung einer Begegnungszone. Es solle ein Herz für Peuerbach geschaffen werden, ein Zentrum für alle, ohne Durchzugsverkehr.Weitere Ideen waren die Verlegung der Bushaltestelle vom Rathaus, die Einrichtung von E-Tankstellen, die Erhaltung der historischen Orte und Denkmäler, Plätze für Jugendliche und die Wiedereinrichtung eines Skaterparks.Mitte 2018 will man sich für einen Architekten entschieden haben und 2019 mit der Umgestaltung des Zentrums beginnen.


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