Opposition kritisiert Bürgermeister für P+R Pläne in Kematen und Piberbach
KEMATEN/PIBERBACH. Nach dem Bericht vor zwei Wochen über die Pläne der ÖVP Bürgermeister der beiden Gemeinden zur Erweiterung der Park-and- Ride-Anlage beim Bahnhof hagelte es Kritik von SPÖ und FPÖ.

Die Sozialdemokraten bekritteln, dass der Antrag im Gemeinderat nicht auf Initiative der Jungen ÖVP (JVP) zustande kam, sondern die SPÖ gemeindeübergreifend die Anträge über die Park-and-Ride (P+R)-Anlage beim Bahnhof Kematen/Piberbach einbrachte und diese in den Gemeinderäten jeweils einstimmig beschlossen wurden. „Wir sind der Meinung, dass politische Fairness der Grundgedanke eines Bürgermeisters sein sollte“, so die beiden Fraktionen unisono.
Parkplatzmangel bleibt
Bei der Begehung des Bahnhofgeländes mit Vertretern der ÖBB, des Landes OÖ und beider Gemeinden wurde von den Bürgermeistern der Vorschlag gemacht, eine freie ÖBB-Fläche heranzuziehen und eine Markierung von Parkplätzen vorzunehmen. Das wurde von den ÖBB aus vertraglichen und baulichen Gründen jedoch abgelehnt.
„Das Umsteigen auf die Schiene kann nur durch eine großzügige Erweiterung des Parkplatzangebotes attraktiv werden“, betonen die beiden SPÖ-Fraktionsvorsitzenden. „So wird CO2-freundliches Reisen ermöglicht und ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz geleistet.“
Auch von der FPÖ ist Kritik zu hören: „Der präsentierte Plan ist konzeptlos, unüberlegt und in die Rubrik PR-Gag einzustufen. Durch diese Maßnahmen würden de facto keine Parkplätze mehr entstehen. Hier muss zusammen mit den ÖBB, dem Land und den Gemeinden ein nachhaltiges Konzept erarbeitet werden“, so FPÖ-Fraktionsobmann aus Kematen Christian Deutinger.


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