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MÜHLVIERTLER ALM. Zu seiner zweiten spirituellen Wanderung ist der OÖ Seniorenbund aufgebrochen. Nachdem Ende April und Anfang Mai am Josefweg gepilgert wurde steht dieses Mal der Johannesweg auf der Mühlviertler Alm auf dem Programm.  Angeführt von Seniorenbund-Landesobmann Landeshauptmann außer Dienst Josef Pühringer ist die Gruppe mit rund 80 Teilnehmern noch bis Donnerstag unterwegs.

Landesobmann LH a. D. Josef Pühringer (3. v. li.) und Landesobmann-Stv. LH-Stv. a. D. Franz Hiesl (re.) mit begeisterten Pilgern aus der Region Mühlviertler Alm auf dem Johannesweg. Foto: OÖ Seniorenbund

Auf dem insgesamt 84 km langen Rundweg, der sich perfekt in die sanften Hügel der Region Mühlviertler Alm einfügt, werden mehrere Gemeinden durchwandert - Pierbach, Schönau im Mühlkreis, St. Leonhard bei Freistadt, Weitersfelden, Kaltenberg, Unterweißenbach und Königswiesen. Begonnen wurde mit einer gemeinsamen spirituellen Einführung und Pilgersegen in der Wallfahrtskirche Kaltenberg, den Abschlusssegen gibt es dann in der Kapelle beim Kammererkreuz.

Pilgerbegleiter Johann Hinterreiter

Entlang des Johanneswegs erwarten die Pilger zahlreiche Naturjuwele, wie der Wegererstein, der Herzogreitherfelsen oder die Einsiedlerklause, ebenso wie Kleindenkmäler, u.a. die Schlüssel- und die Bründlkapelle mit dem Augenbründl. Abstecher zu den beeindruckenden Burgruinen Prandegg und Ruttenstein ermöglichen zudem einen Streifzug durch die Geschichte. Begleitet wird die Gruppe auf ihrem Weg von Pilgerbegleiter Johann Hinterreiter aus Bad Zell.

Ein Stück von sich selbst entdecken

„Wir möchten bei unseren gemeinsamen Pilgerwanderungen Menschen, Kultur, Natur, Brauchtum und auch Gott begegnen. Sie sollen aber vor allem auch Gelegenheit bieten, etwas zur Ruhe zu kommen und wieder ein Stück von sich selbst zu entdecken“, so Landesobmann Pühringer. „Es freut uns sehr, dass die Pilgerangebote des Seniorenbundes so gut angenommen werden. Auch im kommenden Jahr werden wir daher wieder zwei spirituelle Wanderungen anbieten“, so Pühringer weiter. Dabei sei es immer auch möglich, nur einzelne Tage mitzugehen. Auch die Pilger zeigen sich begeistert, Pilgern mache die Kraft der Schöpfung sicht- und spürbar, in der Gemeinschaft sei diese Erfahrung besonders schön, so der Tenor.


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