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PÖTTING. Alles begann mit einem kleinen Kirchlein im siebten Jahrhundert - so eine Sage. Um 1000 nach Christus war Pötting dann bereits mit einem Heiligen Kreuz auf Karten bekannt und im Jahr 1161 wurde das Kirchlein vom Passauer Bischof geweiht. Heuer konnte man in der Gemeinde das 125-jährige Bestehen der eigenständigen Pfarre feiern.

Willi Kronschläger, Hubert Breitwieser, Dechant Hans Padinger und Bürgermeister Peter Oberlehner bei der Spendenübergabe

Die Gründung der Pfarre Pötting geht auf das Jahr 1763 zurück. Damals wurde sie jedoch nur als Vikariat von Kallham geführt. In dieser Zeit gehörte Pötting zur Diözese Passau, denn erst im Jahre 1783 errichtete Kaiser Josef II. die Diözese Linz. In dieser Zeit - von 1783 bis 1790 - wurden im Hausruckkreis sechs Dekanate errichtet, darunter auch Peuerbach, dem Pötting zugewiesen wurde. Dies hat sich bis heute nicht geändert. Das Vikariat Pötting wurde mit vielen anderen Vikariaten und Exposituren in Oberösterreich von Bischof Franz Maria Doppelbauer mit Zustimmung des k. und k. Ministeriums für Cultus und Unterricht mit 17. März 1891 zur Pfarre erhoben. Dieses 125-jährige Jubiläum wurde nun in der Gemeinde zusammen mit dem Erntedankfest gefeiert. Der Obmann des Pfarrgemeinderates bedankte sich dabei für die Priester und Menschen, die im letzten Jahrhundert so viel für die Pfarre bewirkt haben. Von Seiten der Gemeinde übergab Bürgermeister Peter Oberlehner zum Jubiläum einen Scheck über 5000 Euro für die Pfarrheimsanierung.


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