Kunst aus der Wunderkammer Natur
PRAMET. Das Kulturhaus Stelzhamermuseum Pramet eröffnet seine neue Saison am Samstag, 1. September um 19.30 Uhr mit der Ausstellung „Wunderkammer Natur“ von Elisabeth Peterlik.

Die gebürtige Riederin, die heute in Linz und Puchenau lebt, zeigt im Prameter Kulturhaus ihre facettenreichen Arbeiten zum Thema Mensch und Tier. Exotische Tiere wie Chamäleons faszinieren die Künstlerin ebenso wie die einheimische Kuh, platt gefahrene Kröten oder der eigene Hund.
Schonungslos analytisch und zugleich sensibel diffizil setzt Peterlik die psychologischen Zusammenhänge, Tiefen und Abgründe – die eigenen wie die der anderen – ins Bild.
Altmeisterliche Naturstudien
Ihre psychologisch aufgeladenen Werkkomplexe aus ebenso expressiven wie formal reduzierten Kabinett- und Kammerstücken, einfühlsamen Zeichnungen und detailreichen Malereien basieren auf intensiven Naturstudien, gesammelten Fundstücken und Präparaten aus der Wunderkammer Natur, die ihr das Rohmaterial liefert.
In altmeisterlicher Manier zeichnet und malt Peterlik Themen und Lebenswelten des 21. Jahrhunderts und schöpft sowohl als Porträtistin als auch als Objektkünstlerin aus der Wunderkammer Natur.
Laufbahn
Von 1980 bis 1986 hat Peterlik an der Linzer Kunstuniversität studiert und danach einige Jahre als Kunsterzieherin unterrichtet. Ihr künstlerisches Handwerk, das auf Beobachten, Studieren, Sezieren und Skizzieren basiert, erlernte die Künstlerin jedoch bereits in den 1970er Jahren beim Naturstudium im Atelier des Rieder Porträtisten und akademischen Malers Walther Gabler (1915–1993).
Ausstellung
Die Ausstellung ist bis zum 21. Oktober immer sonntags von 14 bis 16 Uhr geöffnet. Die Künstlerin wird an den ersten beiden Sonntagen (2. und 9. September) anwesend sein.


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