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PRAMET. Das Kulturhaus Stelzhamermuseum Pramet öffnet nach der Zwangspause mit der Ausstellung „Kretisches Stillleben“ von Ingrid Pröller.

Das „Kretische Stillleben“ von Ingrid Pröller (Foto: Ingrid Pröller)
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Die erste Ausstellung im heurigen Kulturhausjahr wird am Samstag, 20. Juni um 18.30 Uhr eröffnet. Nach der Begrüßung durch Kulturhaus-Obmann Franz Pumberger wird Kuratorin Verena Träger die „passenden Worte“ finden.

Kretisches Stillleben

Die aus Schärding stammende Ingrid Pröller hat in Wien, Paris und Athen studiert und vier Jahre auf Kreta gelebt. Aus dieser Zeit stammen die meisten Gemälde.

In der Ausstellung gruppieren sich die Arbeiten um das zentrale, titelgebende Werk „Kretisches Stillleben“. Seine großformatige Komposition ist subtil und figural gemalt. Die Farben sind verführerisch gesetzt und leuchten wie Edelsteine, das Motiv wirkt paradiesisch und ungeschminkt real.

Der geschlachtete Gockel imaginiert ikonografisch den gekreuzigten Christus und wird Teil des realen Lebenszyklus. Eine leere Kinderschaukel und aufgehängte Kleidungsstücke erinnern an die Anwesenheit von Menschen. Der opulente Feigenkaktus im Vordergrund steht für die sinnliche Pracht der Natur: üppig, einladend und wohlschmeckend.

Elementare, großformatige Gemälde

Visuelle Impulse verarbeitet Ingrid Pröller zu elementaren, großformatigen Gemälden. Die Künstlerin ist dabei immer auf der Suche nach dem gut gesetzten Pinselstrich. Kompositorisch lebt ihre Malerei auch vom Wechselspiel aus abstrakten und figuralen Elementen. Pröllers Gemälde erzählen Geschichten und entführen den Betrachter in traumversunkene Welten. Kreta ist für die Künstlerin Zufluchts- und Kraftort, aber das Paradies hat Risse und Brüche.


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