Scheinbar Banales wird Kunst
PRAMET. Das Kulturhaus Stelzhamermuseum zeigt ab 1. August die Ausstellung „Unlängst“ von Martina Waldenberger.

Martina Waldenberger (geb. 1969) beschäftigen Motive aus ihrer nächsten Umgebung. Das scheinbar Banale und Zufällige wie Laufmaschen, ein zerrissenes Stück Stoff, ein Loch im Maschendrahtzaun, ein Faltenwurf, wilde Brennnesseln ebenso wie Grashalme oder eine Wolkenstimmung wird zu bildwürdigen Kompositionen.
Waldenberger interessieren dabei raumbildende Farbflächen ebenso wie formgebende Strukturen und Konturen. Es sind gegenständliche Arbeiten, oftmals auch Stillleben mit Haushaltsgegenständen in einer zeitgemäßen Bildsprache. Malerei und Grafik bilden dabei ebenbürtige Werkkomplexe. In der Ausstellung „Unlängst“ sind neben aktuellen Arbeiten auch ältere zu sehen, die einen guten Einblick in Waldenbergers malerisches und grafisches Oeuvre geben und Kontinuitäten wie Entwicklungen zeigen.
Martina Waldenberger
Die aus Haag am Hausruck stammende Künstlerin hat an der Hochschule für künstlerische Gestaltung in Linz (heute Kunst Universität) studiert und unterrichtet Kunsterziehung am BORG in Ried im Innkreis. Sie ist Mitglied der Innviertler Künstlergilde und hat an zahlreichen Ausstellungen teilgenommen. Gemeinsam mit ihrem Mann, dem Künstler Thomas Waldenberger, betreibt sie das Kulturzentrum Mülikoasahof in Haag am Hausruck mit Ateliers, Werkstätten und verschiedensten Veranstaltungen.
Im Jahr 2018 schuf Waldenberger für das Kunst-am-Bau-Projekt zur Gestaltung des Alten- und Pflegeheims in Eberschwang sechs groß angelegte Malereien.
Ausstellung
Die Ausstellung wird am Samstag, 1. August um 19.30 Uhr eröffnet und ist bis Sonntag 6. September (immer sonntags von 14 bis 16 Uhr) bei freiem Eintritt zu sehen. Die Künstlerin wird an zwei Sonntagen, am 2. August und am 6. September, in der Ausstellung anwesend sein.


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