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PRAMET. Die Prameter Jägerschaft hat mit Unterstützung von Gemeinde, Raiffeisenbank und Ortsbauernschaft 20 Wildretter-Sirenen angekauft.

Gemeinsame Initiative gegen Mähverluste beim Jungwild (v. l.): Raiffeisenbank-Direktor Fritz Kothbauer, Jagdleiter Gerhard Schöberl, Ortsbauernobmann Wolfgang Wellinger (mit Sirene), Bürgermeister Edi Seib

In Revieren mit einem hohen Grünlandanteil – wie in Pramet – bedeutet die Zeit der Wiesenmahd höchste Gefahr für die Jungtiere: Viele von ihnen werden von Mähwerken erfasst und getötet, was die Landwirte angesichts der Geschwindigkeit und Flächenleistung moderner Maschinen meist gar nicht vermeiden können. Doch mit dem Einsatz von Wildrettersirenen können Mähverluste bei Hasen und Rehen stark verringert werden.

Diese Geräte werden mittels Magnetfuß am landwirtschaftlichen Arbeitsgerät angebracht. Sie verscheuchen während der Mäharbeit durch einen hohen, für Menschen kaum wahrnehmbaren Signalton Wildtiere aus dem unmittelbaren Gefahrenbereich. So entgehen fast alle Junghasen und Rehkitze ab einem Alter von fünf Tagen dem Mähtod.

Die Wildrettersirene bringt auch den Landwirten Vorteile, denn zerstückelte Tierkörper, die in die Silage geraten, entwickeln unter Luftabschluss gefährliche Leichengifte, die schwere Vergiftungen und sogar Todesfälle beim Vieh verursachen können.

Die Jägerschaft Pramet hat nun 20 Wildrettersirenen angekauft. Dank der finanziellen Unterstützung durch Gemeinde, Ortsbauernschaft und Raiffeisenbank Pramet war es möglich, die Geräte gegen eine geringe Unkostenbeteiligung an die Landwirte abzugeben, die dieses Angebot stark genützt haben. Damit setzt Pramet ein Zeichen für eine tierschutzgerechte, qualitativ hochwertige Futterproduktion und für den Erhalt von Wildtieren.


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