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PREGARTEN. Auch diesen Sommer war es wieder soweit: Das alljährliche Sommerlager der Pfadfindergruppe Pregarten fand in Albrechtsberg an der großen Krems statt. Alle vier Alterstufen der Pfadfinder fanden den Weg in das schöne Waldviertel.

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Die 40 Pfadfinderkinder erlebten allerhand Lustiges. Der Höhepunkt des einwöchigen Lagers war mit Sicherheit die Erkundung des Ortes. Ziel einer Ortserkundung ist es, einen Ort einen Tag lang zu Fuß zu erforschen und dabei verschiedene Aufgaben zu erfüllen. Diese Aufgaben wurden von den Pfadfinderleitern im Vorhinein für die Kinder und Jugendlichen vorbereitet.

Dazu zählte unter anderem die Fähigkeit, die ein jeder Jugendlicher mit sich bringt, am besten einzusetzen. Aber auch die gemeinsame Lösung von Aufgaben war ein Ziel. Durch die gemeinsame Arbeit in der Gruppe lernen die Pfadfinder im Laufe der Zeit immer besser mit gleichaltrigen Jugendlichen zusammenzuarbeiten, das ist eines der Grundprinzipien der Pfadfinder.

Schlafen am Fluss

Die beiden älteren teilnehmenden Stufen, die Ca/Ex und Ra/Ro, gingen noch einen Schritt weiter und übernachteten unter freiem Himmel auf auf der Wiese in der Nachbarortschaft „Klein Heinrichschlag“ sowie auf der Sportwiese in der Gemeinde Dürnstein. In Klein Heinrichschlag hatten die Pfadfinder ihren Übernachtungsplatz direkt neben der Kleinen Krems. Aufgrund des schönen Wetters und der wunderbaren Aussicht war das ein unvergessliches Erlebnis.

Halstücher überreicht

Auch die Halstuchübergabe an sechs neue Pfadfinder der Wi/Wö Stufe und einen Gu/Sp in der Gruppe wird den Teilnehmern noch lange in Erinnerung bleiben. Das Pfadfinderhalstuch ist das Erkennungszeichen einer Gruppe. Jedes Halstuch einer Gruppe hat eine andere Farbkombination, das heißt selbst Laien fällt es leicht, die Mitglieder der verschieden Pfadfindergruppen auseinander zu halten.

Mithilfe von Fackeln konnte eine Wiese beim Jugendgästehaus Els, ein Ortsteil der Gemeinde Albrechtsberg und der eigentliche Lagerstandort, auch während des Abends als Austragungsort für die Halstuchübergabe genutzt werden. Diese Fackeln haben die Jugendlichen in einem Workshop selbst hergestellt. Die Mitglieder der vier Altersstufen hatten dabei den Auftrag, alle erforderlichen Bestandteile für die Fackeln (Stoffreste, Altwachs zum Einschmelzen und lange Holzstäbe) selber zu besorgen. Dies sind alles Materialien, welche man problemlos wiederverwenden kann. Auch zum sinnvollen Umgang mit Ressourcen wird so beigetragen.

Am letzten Tag, nach einem ausgiebigen, gemeinsamen Frühstück und dem Zusammenräumen des Lagerplatzes und des Pfadfinderhauses, ging es gegen Mittag mit dem Zug wieder zurück ins heimatliche Pregarten.


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