Zehn Marathons in zehn Tagen - Ambros Mühlbachler hat noch nicht genug
PREGARTEN. Zehn Marathons in zehn Tagen absolvierte der Ultra-Marathonläufer Ambros Mühlbacher vor Kurzem in Italien. Schon in wenigen Wochen geht es aber auf ein ganz besonderes Marathonabenteuer nach Chile.

Jeden Tag ging es um den See Orta in Italien, unter den 70 Dauermarathon-Teilnehmern war auch der Postbote Ambros Mühlbachler, der es heuer eigentlich ruhiger angehen wollte. „Aber dann kam mir dieser Marathon kurzfristig in die Quere und am 23. geht es ab nach Chile zu einem Wüsten-Marathon“, erzählt der 58-Jährige.
Keine gesundheitlichen Probleme
Gesundheitlich dürfe er nicht klagen, meint Mühlbachler. Solche sportlichen Herausforderungen wären sonst nicht möglich, und sei es nur mit Blasen an den Füßen. „In Italien waren hauptsächlich eher ältere Läufer unterwegs, aber an manchen Tagen auch jüngere. Alle zehn Marathons haben rund 70 Teilnehmer absolviert, ein weiterer Österreicher war noch dabei“, erzählt Mühlbachler.
Fünf Stunden bei 38 Grad
Um die fünf Stunden war der Pregartner zehn Tage lang laufend unterwegs, gestartet wurde jeweils um acht Uhr am Morgen. „Am Anfang war es sehr anstrengend, besonders die Hitze machte uns zu schaffen. Aber der Weg war teilweise schattig, das machte es angenehmer.“ Gelaufen wurden vier Halbmarathons (hin und zürück) in Einem durch, immer die gleiche Strecke, was sich aber eintöniger anhört, als es war. Mühlbachler: „Das war eher von Vorteil, weil man sich nach einigen Tagen drauf einstellen können hat, wo Steigungen sind, wann ich meine Wasserflasche füllen muss, und so weiter.“
Zehnteilige Medaille
Als Belohnung gab es für alle Finisher eine zehnteilige Medaille, nach jedem Tag gab einen Teil, am Ende wurde eine große Medaille daraus. „Die Organisation des Events war super, es gab sehr viel Pasta zu essen und Busse zum Hotel waren organisiert. Dafür bin ich rund 15 Stunden mit dem Zug nach Orta gefahren“, sagt der Marathonläufer.


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