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PREGARTEN. Und wieder hat der Pregartner Briefträger einen extremen Marathon hinter sich gebracht: Mühlbachler hat beim Atacama Crossing – ein Lauf durch die Wüste Atacama in Chile – mitgemacht.

Ambros Mühlbachler in der Wüste Atacama in Chile
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Ein Wüstenmarathon ist für den 57-Jährigen ja nichts Neues, „aber so extreme Temperaturunterschiede habe ich noch nie erlebt“, erzählt Mühlbachler, kurz nach der Rückkehr aus Chile. Mehr als 40 Grad am Tag und Frost in der Nacht! An viel Schlaf war da nicht zu denken. Trotzdem meisterte Ambros Mühlbachler Etappe um Etappe in den sieben Tagen. Gestartet wurde auf 3300 Meter Seehöhe, das Ziel lag auf 2400 Meter. 71 Kilometer lang war die längste und schwerste Etappe. Die Läufer waren an diesem Tag 18 Stunden unterwegs. „Der nächste Tag war aber frei, dann folgte der Zieleinlauf.“ Mühlbachler kam als 67. ins Ziel. „Aber das Ergebnis ist egal, da geht's mehr um das Rundherum und das Erlebnis.“

Salzfelder und Sanddünen

Am meisten beeindruckt war Ambros Mühlbachler von den unendlich weiten Salzfeldern. „Zum Laufen war es der Horror, der Boden war extrem hart, es war sehr anstrengend für die Füße. Vor dem Durchqueren der Salzfelder musste man unter ärztlicher Aufsicht trinken und es wurde darauf geachtet, dass man genügend Wasser im Gepäck hat“, erzählt Mühlbachler. Dazu kamen die Sanddünen, die bewältigt werden mussten.Das Gepäck – 13 Kilo – musste bei diesem Lauf in Chile übrigens selbst mitgetragen werden. Und neben den Salzfeldern und den extremen Temperaturunterschieden gab es auch noch einen Sandsturm: „Das hab ich noch nie erlebt. Wir konnten keine Zelte aufstellen und mussten in den Schlafsäcken in einer Halle Mann an Mann schlafen. Aber trotz der Kälte und den Schmerzen an den Füßen läuft man immer weiter.“


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