Gerald Schimböck: „Bewegung hält Körper und Geist fit“
PUCHENAU. Im Gemeindegebiet von Puchenau wurden nun Fitnessgeräte aufgestellt. Bürgermeister Gerald Schimböck dazu:

Tips: Warum hat sich die Gemeinde für diesen Schritt entschlossen?
Schimböck: Ein großer Teil der Puchenauer Bevölkerung, quer durch alle Generationen, lebt gesundheitsbewusst und hält sich durch Bewegung fit. Es kamen schon mehrere Anfragen, im Bereich der Freizeitanlagen Fitnessgeräte zu errichten. Im Rahmen einer Kommunalmesse lernte ich die Freegym Geräte kennen. In der Folge besuchte ich den Fitnesspark in St. Florian, wo ich von Gemeindeverantwortlichen die Rückmeldung erhielt, dass die Anlage sehr gut angenommen wird.
Tips: Fitness im Freien auf Geräten. Ungewöhnlich, oder
?Schimböck: Seit Jahren steigt der Trend, die eigene Fitness offen und unabhängig von Institutionen zu trainieren. Viele nutzen die Geräte im Zuge eines Spazierganges, einer Wanderung oder Eltern nutzen die Geräte in der Zeit, die sie mit Kindern am Spielplatz sind. Fitnessgeräte im Freien finden auch in vielen Urlaubsdestinationen oder Kurzentren großen Anklang.
Tips: Wäre es nicht möglich gewesen, die Geräte in einer Halle unterzubringen?
Schimböck: Ziel ist es, zur Bewegung in der freien Natur zu motivieren. Die Geräte können unabhängig von Öffnungszeiten, jederzeit nach Lust und Laune benutzt werden und sie sind speziell für den Outdoorbereich konzipiert.
Tips: Hat man nicht Angst, dass die Geräte beschädigt oder nicht genutzt werden?
Schimböck: Schon in den ersten Tagen nach der Errichtung fanden die Geräte großen Anklang. Bereits im Vorfeld wurde mit vielen Vereinen und mit Einzelpersonen das Interesse abgesteckt und geweckt. Die Freegym Geräte sind in massiver Bauweise errichtet und brauchen im laufenden Betrieb kaum eine Wartung.
Tips: Was kosten die Geräte der Firma FreeGym der Gemeinde? Welche Geräte werden die Bürger überhaupt vorfinden?
Schimböck: Die Gesamtkosten für die Geräte samt Umfeldgestaltung mit den bunten Liegen betrugen knapp 40.000 Euro. Das Projekt Aktivpark Puchenau wurde als Leaderprojekt umgesetzt. In diesem Rahmen erhält die Gemeinde einen Zuschuss von 60 Prozent der Gesamtkosten. Es stehen den Nutzern zehn Trainingsgeräte zur Verfügung, mit denen unterschiedliche Muskelgruppen trainiert werden können. Eine Anleitung dazu findet man direkt bei den Geräten.
Tips: Warum ist Ihnen die Fitness der Bürger überhaupt ein Anliegen? Wäre das nicht die persönliche Verantwortung des jeweiligen Menschen?
Schimböck: Es ist mir ein Anliegen, unseren Bewohnern, aber auch Gästen, die unsere Golfplatzwiese besuchen, ein vielseitiges Angebot zu bieten. Bewegung hält Körper und Geist fit. Manche sind selbst sportlich aktiv, andere brauchen einen Motivationsschub.
Tips: Werden Sie selbst die Geräte benützen beziehungsweise wie halten Sie sich persönlich fit?
Schimböck: Gleich nach dem Aufstellen der Geräte testete ich das neue Angebot und wenn ich vorbeikomme steht eine kurze Übung am Programm. Für die eigene Fitness nehme ich mir leider sehr wenig Zeit, am ehesten für ausgedehnte Spaziergänge am Wochenende oder wenn ich an manchen Tagen kein Auto benötige, gehe ich bewusst zu Fuß ins Amt oder zu Terminen im Ort.


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