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SWV-Präsidentin Margreiter fordert bessere Versicherung für Selbstständige

Leserartikel Bianca Padinger, 17.02.2020 08:10

PUCKING. Doris Margreiter, Präsidentin des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbands (SWV) und Spitzenkandidatin bei der WK-Wahl, besuchte bei ihrer Tour durch OÖ ein Massageunternehmen in Pucking.

Masseur Steinmassl (v.l.) mit SWV-Präsidentin Margreiter, Tätowierer Mario Müllegger, Frisörin Birgit Fleschler und Soziallandesrätin Gerstorfer Foto: SWV OÖ

Masseur Daniel Steinmassl bietet in seiner Praxis die verschiedensten Massagen und Therapieformen an, unter anderem auch das Theralogy Konzept. Dieses reaktive Zelltraining ermöglicht es, chronisch kranke Zellen von innen zu heilen. Als Einpersonenunternehmen beschäftigen Daniel Steinmassl Themen, die von der Wirtschaftskammer derzeit nicht vertreten werden. „Sollte ich einmal krank werden, habe ich ein Problem. Die Fixkosten laufen weiter und ich bekomme kein Krankengeld. Der Selbstbehalt der SVA ist ein Grund, warum ich es mir manchmal überlege, ob ich zum Arzt gehe oder nicht“, schildert Steinmassl. Die Präsidentin des SWV möchte konkrete Maßnahmen gegen die schlechte soziale Absicherung der Selbstständigen setzen. „Krankheit darf keine Existenzbedrohung darstellen. Wir verstehen nicht, warum diese essenziellen Forderungen nicht endlich umgesetzt werden“, so Margreiter.

Kleinbetriebe unterstützen

„Die Politik in der Kammer darf sich nicht alleine an den Bedürfnissen der großen Unternehmen orientieren“, betont Margreiter, die außerdem mit einer Frisörin und einem Tätowierer aus Pucking gesprochen hat, „es muss beispielsweise die Möglichkeit einer teilweisen steuerlichen Abzugsfähigkeit von Miet- und Betriebskosten für Einpersonenunternehmen geschaffen werden.“


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